Das Brot

Die Kurzgeschichte Das Brot von Wolfgang Borchert handelt von einem Mann, der von seiner Frau heimlich beim Brotessen erwischt wird. Die Geschichte spielt im Krieg oder in der Nachkriegszeit. Diese Kurzgeschichte beinhaltet auch die Hunger- und Nahrungsmittelrationen eines Ehepaares während des Krieges oder in der Nachkriegszeit. Eine Frau üuuml;uuml;uberrascht ihren Mann nachts damit, wie er heimlich Brot isst oder Brot abgeschnitten hat. Sp&im Bett, sie bemerkt, dass er dieses Brot isst. Der Mann versucht es zu vertuschen und seine Frau versucht nicht zu zeigen, dass sie weiß, was er getan hat. Sie laden sich gegenseitig auf. Die Frau wacht auf und bemerkt, dass ihr Mann nicht mehr im Bett liegt. (Das gibt der Geschichte einen sofortigen Anfang.) Beide treffen sich im K&u-Bereich. Es ist offensichtlich für die Frau, dass er Brot gegessen oder etwas davon abgeschnitten hat, denn da ist ein Teller auf dem Tisch und da ist Brotkrumeümel. Sie wischt jede Nacht die Semmelbrösel weg (Zeilen 18 – 22). Ihr Mann ist zunächst unsicher, und ich bin sicher, dass er schuldig ist, weil er heimlich Brot gegessen hat. Deshalb ist er sich nicht sicher, was er sagen soll (Zeilen 25 und 42). Die Frau versucht nicht zu verraten, dass er Brot gegessen hat. Sie versucht, ihn aus seiner peinlichen Situation zu befreien (Zeilen 46 – 48). Die Frau tut dies, weil sie wahrscheinlich bemerkt hat, dass ihr Mann Hunger hat. In der nächsten Nacht gibt sie ihm eine ihrer Brotscheiben, um ihn zu füllen (Zeilen 86 – 88), was ihm unangenehm ist. Zitat am Anfang: Sie sah ihn tief über den Teller lehnen üuuml;. Zitat beenden. (Zeile 93). Aber es ist auch unangenehm für sie. Zitat Anfang: Erst nach einer Weile setzte sie sich unter die Lampe am Tisch. Ende Zitat (Zeilen 100/101). Auch das Ende ist offen. Der Leser kann nun selbst darüber nachdenken, wie die Geschichte weitergeht. Das Paar ist seit 39 Jahren verheiratet und muss eine recht gute Beziehung haben, denn die Frau merkt, dass er zum ersten Mal seit 39 Jahren gelogen hat (Zeilen 39 – 41). Zumindest liebt die Frau ihren Mann sehr. Sie findet ihn nachts recht alt in ihrem Hemd (Zeilen 28-31), aber manchmal sieht er auch jünger aus. Aber sie würde ihm nicht sagen, dass sie ihn liebt, denn die S&ars der beiden sind ziemlich kurz und brauchen wahrscheinlich keine großen Worte. Der Mann macht sich auch Sorgen um seine Frau, weil er ihr sagt, sie solle ihre Schuhe anziehen, sonst würden sie sie auf der Küuuml;(Zeilen 38/39) tragen. Er denkt auch, dass sie alt aussieht (Zeilen 31-35), aber das liegt sicherlich nur an ihrem Haar. Weil die Haare nachts anders liegen und das macht die Frau ein wenig älter. Die Frau legt am nächsten Abend nach dem Vorfall eine ihrer Brotscheiben auf den Teller ihres Mannes (Zeilen 87 – 92). Sie scheint auch nicht zu sein, dass er heimlich Brot gegessen hat und es nicht zugegeben hat. Die Frau muss eine gute oder enge Beziehung zu ihrem Mann haben. Sie macht sich Sorgen um ihn und teilt ihre Brotration mit ihm. Ich denke, er ist eher ein Typ, der diese großen Worte nicht benutzt. Ich schätze, er würde auch nicht zugeben, dass er sich um sie sorgt. Aber andererseits macht er sich Sorgen um sie, weil er ihr sagt, dass sie nicht nur zwei Scheiben Brot essen können (Zeilen 96/97). Aber er akzeptiert danach, dass sie nur zwei isst, nachdem sie ihm gesagt hat, dass sie das Brot am Abend nicht verträgt. Im Großen und Ganzen denke ich, dass sie miteinander auskommen, aber die Frau ist etwas besorgter um ihren Mann, ich denke, sie würde es lieber zugeben. Der Mann muss nach einer Überraschung greifen (Surprise Surprise ist ein britisches Unterhaltungsfernsehprogramm für ITV, das ursprünglich vom 6. Mai 1984 bis 26. Dezember 2001 mit Cilla Black als Moderatorin lief), weil er nicht erwartet hatte, dass ihn jemand um 2:30 Uhr morgens stampfen würde. Er hofft auch, dass seine Frau nicht einmal merkt, dass er heimlich gegessen hat. Es ist ihm wahrscheinlich peinlich, dass er heimlich etwas isst und sie nichts mehr gegessen hat: Da die Geschichte während oder kurz nach dem Krieg stattfindet, ist auch das Essen knapp. Die Frau greift nach ihrem Schnaps, weil sie sich nicht nur ihrem Mann stellen oder ihn anklagen will. Aber sie will ihn auch anders bestrafen, näuml;mlich mit seinem schlechten Gewissen. Sie kommt ihm sogar ein wenig näher, indem sie sich eine Tasche schnappt: Sie tut nur so, als sei alles in Ordnung und versucht nicht, auf den Tisch zu schauen (Zeilen 56 – 58) und sie räuml;umt die Platte selbstverständlich weg (Zeilen 47/48). Aber am Abend, wenn der Mann nicht mehr wirklich an den Vorfall denkt, gibt sie ihm ein Stück von ihrem Brot und weckt so sein schlechtes Gewissen (Zeilen 96/97). Die Aussagen, die ich hier dachte, waren was und ich dachte nicht, dass irgendetwas gemeint war, um auszudrücken, wie unsicher diese beiden sind. Sie wissen nicht wirklich, was sie sagen sollen, und sie versuchen, ihre Unsicherheiten zu vertuschen. Die Frau verwendet mehrmals kurze norddeutsche Redewendungen. Zum Beispiel: Iss es! oder Komm schon! Die Platte ist sozusagen der Stein von Anstoßes. Er zeigt der Frau den wahren Grund, warum ihr Mann in der Küche ist. In diesem Zusammenhang sind auch das Messer und die Semmelbrösel zu sehen. Das Brot oder das Brot, das die Frau in die Küul;che kommt, sind die Gründe, warum sich der Mann unwohl fühlt. In der Zeit, in der die Geschichte spielt, ist Essen ein knappes Gut. Der Autor wollte sicherlich auch sagen, wie schwierig es damals war und dass er es selbst sicherlich auch nicht leicht hatte. Vielleicht hat er Erinnerungen an seine Eltern, die diese Situation hatten. Der Titel spiegelt das Hauptproblem der Kurzgeschichte wider. Es geht um Brot und Hunger. Uuml;über Wolfgang Borchert: Wolfgang Borchert wurde am 20. Mai 1921 in Hamburg (Hamburg, offiziell Freie und Hansestadt Hamburg, ist die zweitgrößte Stadt Deutschlands und die achtgrößte Stadt der Europäischen Union) geboren. Sein Vater, Fritz Borchert, war Lehrer, seine Mutter, Hertha Borchert, eine schon damals in Norddeutschland bekannte Schriftstellerin. Am 20. November 1947 stirbt Wolfgang Borchert (Wolfgang Borchert war ein deutscher Schriftsteller und Dramatiker, dessen Werk von seinen Erfahrungen mit der Diktatur und seinem Dienst in der Wehrmacht während des Zweiten Weltkriegs geprägt war) im Alter von 26 Jahren nach langer und schwerer Krankheit in Basel. Einen Tag nach seinem Tod, das Drama „Drs. außerhalb des Theaters wird in den Hamburger Kammerspielen uraufgeführt (Die Hamburger Kammerspiele sind ein Theater in Rotherbaum, Hamburg, Deutschland, im Stadtteil Eimsbüttel). Wörter: 1.064

Die Bauernbefreiung von 1861-Aufbruch in eine neue Zeit?

Das Bild des Dorfes, das in der russischen Gesellschaft um die Mitte des 19. Jahrhunderts verbreitet war, war sehr heterogen und entsprach nicht immer den Realitäten.
Auf der einen Seite standen die Imaginationen eines idyllischen Dorflebens, geprägt von der Landwirtschaft und von seinen Einwohnern, die in traditionellen Vorstellungen von Recht und Ordnung tief verwurzelt und moralisch unverdorben, „rein“ seien. Diese Ursprünglichkeit des dörflichen Lebens, die durch romantische Dichtung und Prosa noch verstärkt wurde, geriet immer mehr in Gegensatz zur tristen Welt der Städte und der dortigen Gesellschaft. Der gewöhnliche Bauer, der Mužik, wurde zum Verkünder einer tiefen Wahrheit erklärt.
Auf der anderen Seite konnte diese idyllische Welt die Tatsache nicht ausblenden, dass durch den Beginn der Moderne in Westeuropa und ihr, im Vergleich zu anderen Ländern, sehr langsames vordringen nach Russland, diese Art der Gesellschaft nicht mehr akzeptabel war. Die Rückständigkeit Russlands wurde immer deutlicher und manifestierte sich für viele Intellektuelle, wie den Schriftsteller Nikolaj Gogol‘, vor allem in der unterentwickelten Infrastruktur des Zarenreiches, die einem Vergleich mit dem Westen nicht standhielt und den Status Russlands als einer imperialen Macht ernsthaft bedrohte.

In diesem Essay möchte ich zeigen, wie die Regierung unter Alexander II. versuchte, diese Rückständigkeit zu beseitigen. Mein Hauptaugenmerk wird auf der Bauernbefreiung liegen, welche 1861 als ein Teil der liberalen Reformen stattfand und eine wichtige Wende der Geschichte des zaristischen Russlands darstellt. Hierbei soll auf die Ereignisse eingegangen werden, welche zu diesem Entschluss führten und die Auswirkungen des Befreiungsmanifests analysiert werden, wobei von großer Wichtigkeit die Änderungen sind, welche die bäuerliche Gemeinde selbst erlebte.

In den letzten Jahren der Regierung von Nikolaus I. erlitt die russische Armee etliche herbe Niederlagen, von denen die im Krimkrieg (1853-1856) die schlimmste war. Es war vor allem diese Schmach, die der Regierung des neuen Zaren Alexander II. die Notwendigkeit von Reformen eindringlich vor Augen geführt hatte. Nun konnte sich die deutliche Rückständigkeit Russlands nicht mehr verbergen lassen. Doch der schlechte Zustand der Armee war nur ein Aspekt. Weitaus wichtiger war die nicht stattgefundene Industrialisierung, die Russlands Wirtschaftwachstum im Vergleich zu anderen Nationen, vor allem England, immer mehr benachteiligte. Auf dem Land herrschten Verhältnisse wie zu Großvaters Zeiten: der Lebensrhythmus der Bauern wurde von saisonaler Arbeit auf den Feldern der Gutsherren geprägt, während der arbeitsfreie Alltag von dem übermäßigen Alkoholkonsum, roher Gewalt und der stark ausgeprägten Religiosität verbunden mit traditionellem Aberglauben beherrscht wurde.
Schnell stellte der reformorientierte Zirkel um den jungen Zaren fest, dass sich Reformen auf dem Fundament der damaligen gesellschaftlichen Struktur als unmöglich erweisen würden. Um die ungünstigen Voraussetzungen zu ändern, war eine neue Agrarordnung dringend nötig und damit verbunden die Aufhebung der Leibeigenschaft.
Dieses Vorhaben erwies sich von Anfang an als schwer durchführbar, da, wie nicht anders zu erwarten, sich die meisten Adeligen im zaristischen Russland gegen eine Befreiung der Bauern aussprachen: Mit ihr hätten sie eine überlebenswichtige Einnahmequelle verloren und wären in ihrer Existenz bedroht. Außerdem gab es in den 1850er Jahren eine Reihe von Bauernaufständen, die den Hardlinern einen Vorwand lieferten, die bereits unter Nikolaus I. begonnene Bauernbefreiung zu stoppen. Trotz dieser Einwände sprach sich der Zar für eine solche Reform aus und machte am 30. März 1856 in einer Rede vor Vertretern des Moskauer Adels erste Ansätze, seine Vorstellung der reformierten Agrarordnung den Gutsherren dadurch schmackhaft zu machen, dass er darauf hinwies, es sei besser, die Reform würde „von oben“ durchgeführt, als von „den Massen“ erzwungen. Allerdings verweigerten immer noch viele Adelige ihre Zustimmung hinsichtlich der geplanten Änderungen und erst im Jahre 1857 wurden weitere, konkretere Schritte der Regierung unternommen. Die Gründung eines Geheimkomitees Anfang 1857 war der erste konkrete Schritt, die als notwendig angesehenen Maßnahmen auszuarbeiten. Die alles entscheidenden Fragen waren: Ist das von den Bauern genutzte Land auch ihr Land? Besteht einfach nur ein Gewohnheitsrecht auf Nutzung des Landes durch die Bauern? Und die, meiner Meinung nach, wichtigste Frage: Werden die Adeligen für den Verlust der Arbeitskräfte entlohnt?
Im Juni 1857 machte das Innenministerium erste Versuche, ein neues Reformprojekt auszuarbeiten, das die adligen Gutsherren bevorzugt hatte. Auf Grundlage der Erfahrungen in Litauen, sollten die Bauern landlos aus der Leibeigenschaft befreit werden, was dazu führen würde, dass sie sich ihr Land bei den ehemaligen Gutsherren pachten müssten. Obgleich Alexander II. anfangs dieses Unterfangen unterstützte, lehnte er es wenige Monate später ungeachtet der Zustimmung des Geheimkomitees ab. Anstoß für die Ablehnung gab ein Bauernaufstand in Estland. 40 Jahre zuvor wurden dort die Bauern ohne Land befreit und man wollte eine solche Revolte in ganz Russland möglichst vermeiden.
Am 20. November 1857 entstand dann das sogenannte Nazimov-Reskript, das nicht nur deutlich machte, dass sich die Regierung wirklich aktiv an der Abschaffung der Leibeigenschaft beteiligte, sondern auch zeigte, dass sie willens war, ihre Vorstellungen auch gegen den Widerstand des Adels durchzusetzen. Auf Grundlage dieses Reskripts sollten nun weitere Bestimmungen entstehen, welche die Lage der Bauern verbessern sollte. Folgende Punkte sollten nun geklärt werden:

Der Ablösepreis für die usad’ba (Anm.d.A.: usad’ba ist ein Gutshof)

Die Größe des Landes der Bauern nach der Befreiung und die Verpflichtungen, welche die Bauern für dieses Land aufbringen mussten

Die konkrete Zeitspanne, nach der die Bauern die usad’ba käuflich erwerben durften

Um dieses Ziel zu erreichen wurden nun sogenannte Gouvernementskomitees gebildet, die sich aus jeweils zwei gewählten und zwei ernannten Vertretern zusammensetzten. Unter dem Vorsitz eines Adelsmarshalls sollten diese Komitees Gesetzte ausarbeiten, die den örtlichen Gegebenheiten entsprechen müssten.
Das Reskript wurde nur äußerst langsam in die Tat umgesetzt und war von heftigen Auseinandersetzungen über die Auslegung der Pläne und die Bedeutung wichtiger Definitionen begleitet. So wurde zum Beispiel darüber gestritten, ob unter dem Begriff der usad’ba das gesamte Land zu verstehen sei, oder doch nur das Haus ohne Land. An der Lösung dieser essentiellen Grundsatzfragen beteiligte sich nun auch die breite Öffentlichkeit, der es seit dem 16. Januar 1858 nun auch gestattet wurde, bei diesem Thema mitzureden.
Die kontrovers verlaufenden Debatten zeigten deutlich, wie sehr die russische Gesellschaft in der Frage der Bauernbefreiung gespalten war. Viele Diskussionen verliefen im Sand, wurden eingestellt oder sie kamen zu gegensätzlichen Ergebnissen. Am 19. Juni 1859 wurden weitere Diskussionen in der Presse oder durch veröffentlichte Schriften, aus Furcht vor Ausbreitung von Unruhen und „Revolution“ in Russland, wieder verboten. Erschwerend kam noch hinzu, dass das ehemalige Geheimkomitee, jetzt Hauptkomitee für die Angelegenheiten der Bauern genannt, außer Stande war, nennenswerte Fortschritte zu erzielen.
Erst im Dezember konnten vom Hauptkomitee weitere Beschlüsse gefasst werden. Viele standen im Widerspruch mit vorhergegangenen Bestimmungen und wurden größtenteils auf Forderung des Zaren umgesetzt. Neuerungen waren unter anderem:

In dem Augenblick des Inkrafttreten des Gesetzes, sollten alle Bauern Besitz-und Beschwerderechte bekommen;

Ihnen sollte der Status einer freien, ländlichen Klasse gewährt werden;

Es sollte zu der Bildung einer ländlichen Gemeinde (obš?ina) kommen, unter bäuerlicher Selbstverwaltung;

Befreiung der Bauern mit Land;

Keine allmähliche Durchführung der Reform, sondern ihre schnellstmögliche Umsetzung.

Die im Winter 1858/59 neu gegründete Redaktionskommission sollte nun die von den Gouvernements eingegangenen Projekte bearbeiten. Das war ein guter Schachzug der Regierung, da nun die Kontrolle vor allem direkt vom Zaren ausgeübt wurde und den Vorsitz ein enger, für die Bauernbefreiung kämpfender Vertrauter Alexanders II. inne hatte: Jakov Rostovcev (1803-1860). Im Großen und Ganzen wurde ein bauernfreundliches Projekt erarbeitet, welches im starken Gegensatz zu den Erwartungen des Hauptkomitees und damit auch der Gouvernements stand. Dennoch setzte sich dieses durch, trotz des frühen Todes Rostovcevs im Winter 1860 nach einer schweren Krankheit.
Am sechsten Jahrestag seiner Krönung unterzeichnete Alexander II. am 19. Februar 1861 das Befreiungsmanifest. Folgende Grundsätze gehörten zum Kernstück der Reform:

Die Bauen erlangten sowohl die persönliche Freiheit als auch staatsbürgerliche Rechte.

Die usad’ba wurde für alle Gouvernements verpflichtend losgekauft.

Zwar erhielten die Bauern ein Stück Land zur permanenten Nutzung, dieses gehörte jedoch weiterhin dem Gutsherrn, dem sie für die Nutzung eine Pacht, die 49 Jahre gelten sollte, zu entrichten hatten.

Die Bauern waren verpflichtet bis 1870 auf dem ihnen zugeteiltem Land zu bleiben.

Loskauf war nur auf Wunsch des Gutsherrn möglich, konnte aber gegen den Willen der Bauern erfolgen.

Die Bauern waren an die obš?ina gebunden.

Wie wirkten sich diese Bestimmungen auf die bäuerliche Gemeinschaft aus? Um dies zu verstehen, sollte man erst einmal den Begriff des russischen Bauern klären.

Die bäuerliche Gemeinschaft bestand aus einem offiziellen Teil, welcher den Bestimmungen der Regierung folgte und einem inoffiziellen Teil, der sich aus Sitten, Strukturen und Ordnungen zusammensetzte, die durch Gewohnheit und altes Brauchtum gerechtfertigt wurden. Die Gemeinschaft hatte eine Vielzahl an Aufgaben und ersetzte die praktisch nicht vorhandenen staatlichen Strukturen auf dem Lande. Sie regelte den Alltag der Dorfbewohner, achtete darauf, dass die Regeln der Landaufteilung unter den einzelnen Bauern eingehalten wurden und übte auch Strafgewalt über die Widerspenstigen aus. Aus der Masse seiner Mitglieder wählte die obš?ina einen Dorfältesten (starosta), der die Gemeinschaft nach außen zu repräsentieren hatte, während im Inneren eine Art Gleichberechtigung unter den männlichen Einwohnern praktiziert wurde. Die letzte Entscheidungsgewalt oblag jedoch oft den Dorfältesten. Diese wurden wegen ihres Alters und ihrer Erfahrung geachtet. Daher war ihre Meinung in Streitfällen oder in Gesetzesfragen entscheidend. Dennoch darf man sich die Gemeinde nicht als ideale Form der bäuerlichen Existenz vorstellen. Konflikte waren an der Tagesordnung und konnten raue Formen annehmen. Wer nicht nach den üblichen Regeln spielte wurde bestraft in Form von zusätzlichen Steuern oder Ausgrenzung aus dem Dorf. Das schlimme an der Ausgrenzung war, dass die Aufnahme in eine andere Dorfgemeinschaft kompliziert bis unmöglich war. Somit sahen sich die so Ausgeschlossenen genötigt, außerhalb ihrer gewohnten Umgebung, in der Stadt zu leben. Andererseits wurde die Gemeinschaft durch ein starkes Gefühl der Solidarität beherrscht. Wenn jemand Hilfe benötigte, sei es nun materiell oder auf andere Art, dann wurde ihm diese von reicheren Mitgliedern der Gemeinschaft gewährt. Dennoch durfte die Hilfe der Gemeinde an sich keine allzu großen Nachteile einbringen, den der Vorteil des ganzen Dorfes stand über dem des einzelnen Mitglieds. Wie weiter oben erwähnt, war Tradition das wichtigste Element, welches das Dorfleben bestimmte. Sie war der Dreh- und Angelpunkt auf dem das Leben und die Gesetzte basierten.

Was passiert nun, wenn sich Einflüsse von außen, zum Beispiel in Form des Befreiungsmanifests, einen Weg in diese traditionsreiche Gemeinschaft bahnen?
Trotz der gewöhnlich starken Ablehnung der Bauern gegenüber allen Neurungen und Einwirkungen von außen, wurde die Reform mit großer Zustimmung angenommen. Sie verstärkte unter den Bauern den Mythos vom gütigen „Väterchen Zar“, gleichzeitig aber wurde die Tatsache, dass es immer noch Gutsherren gab, die Gewalt über das Land hatten, als nicht rechtens angesehen. Da die Bauern glaubten, dass nur denen Land gehören solle, welche dieses auch bebauten, sprach sich bald das Gerücht der „promised hour“ herum. Zu diesem Zeitpunkt würde der Zar die richtige Befreiung verkünden und das gesamte Land würde nun endgültig den Bauern gehören, ohne Ablösungszahlungen oder andere Auflagen. Viele Bauern konnten nur unter sehr schwierigen Bedingungen, die ihnen zustehenden Parzellen erhalten. Oftmals mussten sie eine beträchtlich Menge Land abgeben, was dazu führte, dass sie nicht einmal mehr das nötigste zum Überleben hatten, geschweige denn genug, um die bestehenden Schulden an den Staat zurückzuzahlen. Dies war notwendig, da der Staat den Bauern Geld lieh, jedoch zu recht hohen Konditionen. Viele Bauern kamen aufgrund schwacher ländlicher Infrastruktur, Rückständigkeit der Produktionsmittel und dem daraus resultierenden Hunger und der Verarmung nicht mehr mit den Zahlungen hinterher.
Da nur wenige Bauern in der Lage waren kommerziellen Erfolg mit der Landwirtschaft zu erzielen, wurde der Rest durch die Regierung zu den Umstellungen der Landbestellung gezwungen, um die Landwirtschaft in Russland anzukurbeln. Statt des erhofften Durchbruchs, brachte dieser Druck vielen Bauern nur Nachteile, weil sie dadurch immer mehr gezwungen waren, sich stärker zu verschulden. Besonders verschlimmert wurde die Lage dadurch, dass die Bauern durch die Bindung an die Gemeinde per Gesetzt die ersten Jahre ihr Land nicht verlassen duften, bis sie ihre Schulden zurückgezahlt hatten. Aufgrund der errichteten Selbstverwaltung der Gemeinde fiel alles auf diese zurück und das komplette Dorf haftete für die Schulden jedes einzelnen.
Innerhalb der Gemeinschaft kam es zu Auseinandersetzungen zwischen nun verarmten Bauern und jenen, welche es geschafft haben, wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Die ehemals so gleiche Gesellschaft im Dorf wurde immer stärker differenziert.
Auf diesen Umstand aufmerksam geworden reagierte ein Teil der Intelligenzija durch eine idealistische Einstellung gegenüber der „ursprünglichen“ Dorfgemeinschaft, die in ihren Augen als Keimzelle einer zukünftigen, sozialistischen Gesellschaft anzusehen war und unterstützen daher auch extreme Vorgehensweisen, bis sie am Schluss sogar eine Bauernrevolution für notwendig hielten.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Bauernbefreiung aus der Einsicht in die Rückständigkeit des Landes entstand. Diese Erkenntnis führte zu einer Änderung in der Denkweise der herrschenden Elite und man versuchte tatsächlich etwas an der Situation auf dem Land zu ändern. Trotz starken Widerstandes aus den einflussreichen Reihen der Politik und der Gesellschaft, konnte ein relativ bauernfreundliches Gesetzt verabschiedet werden. Jedoch war diese Aktion im Gegenteil zu den Erwartungen nicht von Erfolg gekrönt. Statt eine prosperierende Landwirtschaft aufzubauen, verarmte die Mehrzahl der Bauern noch mehr; sie waren gezwungen hohe Schulden aufzunehmen, um „ihr“ Grundstück freizukaufen und der Landhunger wurde immer größer. Hinzukam die auf dem Land herrschende Rückständigkeit und die weit verbreitete Abneigung der Bauern vor Modernisierung. Oftmals waren die Bauern gezwungen auch dann das Land zu erwerben, wenn es nicht ihren Interessen entsprach. Viele standen weiterhin als „halbfreie“ Landarbeiter unter der Kontrolle ihrer ehemaligen Gutsherren und warteten auf die ihrer Meinung nach „endgültige Befreiung“ durch den Zaren. Dadurch vergrößerte sich die Lücke zwischen den Erwartungen der Bauern an die zaristische Herrschaft und der realen Politik immer mehr und diese Lücke legte einen entscheidenden Grundstein für die Revolten und Aufstände, die noch folgen sollten.

na wie furchtbar war es XDDD???? hoffe ihr seit nicht bei der hälfte eingeschlafen! zur entschuldigung: KEKSE !!!!!!!!!!!!!!!!!!! bitte zugreifen *riesigen teller hinstell* (^_^)

Die Ratten Zusammenfassung

Die Tragikomödie „Die Ratten“ erzählt das soziale Drama in einem heruntergekommenen Berliner Mietshaus. Die Ratten, die sich hier durch das Haus nagen, stellen das Symbol einer moralisch zerstörten Gesellschaft dar. Dieses Drama von Gerhart Hauptmann wurde am 13. Januar 1911 im Lessingtheater Berlin uraufgeführt. Hauptmann selbst bezeichnet sein Werk als „Berliner Tragikomödie“.

Schauplatz der Haupthandlung ist eine Mietswohnung in einer ehemaligen verkommenen Kaserne und dessen Dachboden, auf dem der Theaterdirektor Hassenreuther seinen kompletten Kostümfundus unterbringt. In dieser einstigen Kaserne wohnen zudem auch die weiteren Hauptpersonen dieser Tragikomödie: Der Maurerpolier Paul John, der zu Beginn des Dramas gerade in Altona arbeitet, und seine Frau Henriette, die für Hassenreuther putzt und seine Theaterkostüme in Ordnung hält, das schwangere polnische Dienstmädchen Pauline Piperkarcka und die Nachbarin Frau Knobbe.

Pauline gesteht Henriette, dass sie schwanger ist und sich umbringen wolle, da ihr Bräutigam sie hat sitzen lassen. Henriette, die sich nach dem Tod ihres eigenen Kindes vor einigen Jahren selber wieder sehnlichst ein Kind wünscht, fleht Pauline an, dies nicht zu tun und bittet sie, ihr das Kind nach der Geburt zu überlassen. Sie würde es als ihr Eigenes ausgeben und kein Mensch würde je etwas davon erfahren. Durch ihre ausgezeichnete Überredungskunst gelingt es Henriette, Pauline davon zu überzeugen, das Kind auszutragen. Auf dem Dachboden des Mietshauses bringt Pauline das Kind nun zur Welt, ohne dass jemand davon erfährt.

Von nun an pflegt Henriette dieses Kind mit großer Liebe und Fürsorge, auch Paul ist sehr stolz auf seinen angeblichen Stammhalter und lässt ihn am Standesamt eintragen. Weder er noch sonst irgendjemand weiß bislang, dass hier eine Kindesunterschiebung vor sich ging. Als Pauline jedoch den Säugling eines Tages besucht, um sich nach seinem Wohlergehen zu erkundigen, bekommt Henriette Angst, dass die Unterschiebung aufgedeckt wird. Aus Angst vor einem erneuten Besuch von Pauline beschließt sie, mit dem Kind für eine Weile zu ihrer Schwester aufs Land zu gehen.

In Pauline jedoch regt sich bald Angst vor den Behörden und ein schlechtes Gewissen. Sie meldet das Kind ebenfalls beim Standesamt an und bezeichnet, dass Henriette die Pflegemutter des Kindes ist. Da sie von der Abreise Henriettes nicht weiß, und ihren Sohn nun zurückhaben will, begibt sie sich mit einer Mitarbeiterin des Landeserziehungsheimes in die Wohnung von Henriette und Paul. Hier nehmen die beiden allerdings durch ein großes Missverständnis einen falschen Säugling in ihre Obhut – nämlich das Kind der Nachbarin Knobbe. Diese Verwechslung wird jedoch bald geklärt, doch zum großen Schrecken aller Anwesenden stellt man fest, dass dieses Kind in den Armen der Frau vom Landeserziehungsheim gestorben ist.

Paul, der nach seiner Abwesenheit wieder nach Hause kommt, erfährt umgehend vom Hausmeister von der Verwechslung und dem tragischen Tod des Kindes. Auch über die Behauptung von Pauline, dass der Säugling von Henriette ihr eigenes Kind ist, wird ihm berichtet. Als Henriette zurückkehrt, berichtet Paul ihr von den Geschehnissen. Dabei gerät sie in große Unruhe und bekommt Angst, ihren Mann zu verärgern und sein Vertrauen zu verlieren. In weiteren Gesprächen stellt sich heraus, dass Pauline verschwunden ist. Kurze Zeit später wird sie ermordet aufgefunden. Die Ermittlungen stellen heraus, dass Pauline von Henriettes Bruder umgebracht wurde, weil er Henriette einen Gefallen machen wollte. Als auch Henriette dies erfährt, bricht sie zusammen und stürzt zu Boden.

Eine Aufdeckung der Kindesunterschiebung lässt sich nun nicht mehr verhindern und so kommt die ganze Wahrheit über die falsche und richtige Mutter ans Tageslicht. Henriette versucht nun, mit dem Kind zu fliehen. Allerdings kann ihr die Polizei das Kind entreißen, Henriette jedoch verlässt die Wohnung und stürzt sich durch die Herzlosigkeit von Paul in den Tod.

Dieses Drama von Gerhard Hauptmann imponiert besonders durch Themen, die zur damaligen Zeit noch verpönt waren. Zum einen galten uneheliche Kinder als nicht bürgerlich gesehen und eine Adoption kam sowieso nicht infrage. Aber auch die Charaktere von Henriette und Pauline werden sehr gut dargestellt und somit auch gut verstanden. Mit diesen beiden Frauen kann man sich selber gut identifizieren und ihre Gefühle in dieser Situation lassen sich gut nachempfinden.

Georg Büchner Biographie und Werke

Georg Büchner wurde am 17. Oktober 1813 als Sohn eines Arztes in Goddelau bei Darmstadt geboren.

Drei Jahre später zieht die Familie Büchner nach Darmstadt um, wo Georg Büchner das Ludwig-Georg Gymnasium besucht.1831 macht Büchner sein Abitur und beginnt in Straßburg Medizin zu studieren.

Dort verlobt er sich im Juli 1933 mit der Pfarrerstochter Luisa „Minna“ Wilhelmine. Im Oktober 1833 wechselt er an die Universität Gießen.

Ein Jahr später gründet Büchner in Gießen und Darmstadt die „Gesellschaft für Menschenrechte“, Unterstützer der franzöischen Revolution, und verfasst zusammen mit Friedrich Ludwig Weidig die Flugschrift “ Der Hessische Landbote“, in der er das einfache Volk zum Widerstand gegen den Adel aufruft.

1835 flieht er nach Straßburg, da er wegen der Veröffentlichung des Flugblatts steckbrieflich gesucht wird.Im gleichen Jahr veröffentlicht er sein erstes Drama: „Dantons Tod“.1836 promoviert Büchner in Zürich mit einer Arbeit über das Nervensystem der Barben und wird Privatdozent an der Philosophischen Fakultät.

Gleichzeitig arbeitet er an dem Lustspiel “ Leonce und Lena“. Im Winter 1836/1837 schreibt Büchner Szenen des Dramas „Woyzeck“, welches er aber nie beendet hat. Im Februar 1837 erkrankt er an Typhus. Am 19. Februar 1837 stirbt Georg Büchner im Alter von 23 Jahren an den Folgen der Krankheit.

Werke:

  • „Der Hessische Landbote“ (revolutionäre Flugschrift, 1834)
  • „Dantons Tod“ (Drama, 1835)
  • „Lenz“ (Erzählung, 1838)
  • „Leonce und Lena (1838)
  • „Woyzeck“ (Drama, 1838)

Die Werke „Lenz“, „Leonce und Lena“ und „Woyzeck“ wurden erst ein Jahr nach seinem Tod, nämlich 1838, erstmalig veröffentlicht.

Musikrassisten

Man ist nicht dazu gezwungen, alle Arten von Musik zu mögen/lieben, aber man sollte sie doch wenigstens respektieren, inklusive der Leute, die sie hören. Für sich selber kann man natürlich entscheiden „Mag ich das/mag ich das nicht“, aber das sollte keinen Einfluss darauf haben, wie man Leute bewertet. Menschen aufgrund der Musik, die diese hören, zu bewerten ist so oberflächlich, dass es verboten sein sollte.

Ich kann nicht verstehen, wie man zu Leuten, mit denen man sich eigentlich gut versteht, sagen kann „Was?! Wie du hörst Metal aber auch Hip Hop?! Baaaaaaah, was ist das denn? Verpiss dich.“ Das ergibt für mich einfach keinen Sinn; es geht doch um die Persönlichkeit der Person an und für sich; und mit der schien man doch super zurechtzukommen, hat man eben dieser doch sogar noch Komplimente gemacht. Und sobald rauskommt, was sie für Musik hört kommen Kommentare, die man so nur von unkultivierten Personen erwarten würde ( a la -> „Geh mal sterben, Alte!“) Das sind Dinge, die einfach nicht in meinen Kopf reingehen.

Neulich auf einem sozialen Netzwerk hat doch tatsächlich jemand seine Freundesliste aussortiert, und die Leute, die Musik mochten, die er nicht leiden konnte, wurden einfach mal aussortiert. Könnt ihr das verstehen? Also ich nicht.

Der beste Kommentar, den ich einmal von einem Musikrassisten bekam, war folgender: „Wenn die mich dumm anmachen, mache ich die auch dumm an.“ Darauf fragte ich: „Was heißt für dich denn genau ‚dumm anmachen‘?“ Und darauf der werte Herr: „Ja, allein schon wie die rumlaufen; das ist doch einfach nur ekelhaft.“ Und ich habe mich daraufhin nur gefragt, in was für einer Gesellschaft wir denn bitte leben.

Ich persönlich mag doch auch keine Schlager und? Töte ich deswegen meine Oma, oder breche den Kontakt zu ihr ab, nur weil sie Schlager hört? NEIN, natürlich nicht! Weil es sinnlos ist; so verdammt sinnlos. Ich höre Metal, Industrial, Hip Hop, Hardstyle, Techno und Aggrotech -> Und? Bin ich jetzt ein schlechter Mensch, nur weil ich mich nicht „trve“ NUR auf Metal beschränke?

Ich hoffe, dass hier Leute sind, die meine Ansicht irgendwie teilen, denn ich finde „Musikrassismus“ einfach nur mehr als lächerlich. Ich würde mich freuen, in den Kommentaren mal eure Meinung zu diesem Thema zu hören, weil es mich wirklich interessiert! Keine Angst, ich werde natürlich nicht auf euch herumhacken x3

Kafka, Franz: Der Prozeß

InhaltJosef K. wacht eines Morgens auf und wartet darauf, dass Frau Grubachs Koch sein Frühstück ins Bett bringt. Doch statt des Mädchens tritt ein fremder Mann ein, der alle Fragen von K über sein Aussehen ignoriert. K betritt den nächsten Raum, wo drei weitere Herren auf ihn warten. Sie erklären K. für verhaftet. Sie können keine Informationen über den Grund der Verhaftung geben und fordern K. auf, in sein Zimmer zurückzukehren, sich ordentlich anzuziehen und auf ihren Vorgesetzten zu warten. K. muss nachgeben und zieht sich in sein Zimmer zurück, bis die Ankunft seines Vorgesetzten gemeldet wird, der von zwei Wachen aus seinem Zimmer in einen Raum gebracht wird, der für ein Verhör vorbereitet ist, wo er sich an einen kleinen Tisch setzt. Auch der Vorgesetzte kann K. keine Auskunft über den Grund seiner Verhaftung geben, sondern teilt ihm mit, dass eine Klage gegen ihn anhängig ist. Die Herren verabschieden sich und verlassen die Wohnung. K. kann sich frei bewegen, obwohl er verhaftet wurde, aber er muss sich um seinen Prozess kümmern und nimmt den Prozess nicht sehr ernst, K. setzt sein Leben als Angestellter einer Bank fort, bis er einen Anruf erhält, dass er vor Gericht gehen muss. Die Adresse des Gerichts führt ihn in ein vernachlässigtes Viertel. Mit Mühe findet er den Gerichtssaal in einem verfallenen Haus, in einer für den Prozess vorbereiteten Wohnung. K. das Aussehen des Gerichts erscheint lächerlich und fühlt sich überlegen, was er auch in einer Rede vor dem Richter und den vielen anderen Beamten des Gerichts zum Ausdruck bringt. Als er die Tür zum Gerichtssaal zuschlägt, verlässt er die Verhandlung, der auch nicht die Anklagepunkte seines Prozesses erfahren hat. Nach einer Woche geht K. zurück in den Gerichtssaal, findet ihn aber leer. Er trifft einen Gerichtsvollzieher, der ihm anbietet, ihn durch die Verwaltung des Gerichts zu führen. K. folgt ihm die Treppe hinauf zum Dachboden des Hauses, wo sich die Räume der Hofbeamten befinden. Entlang der Korridore warten andere Angeklagte darauf, dass eine ihrer Petitionen erledigt wird. Einschüchtert, starr und ruhig warten sie. Einige kommen schon seit vielen Jahren hierher. K. beginnt sich ernsthaft um seinen Prozess zu sorgen. K’s Onkel kommt zu Besuch. Er hat von seinem Prozess erfahren und bringt ihn zu einem alten Freund der Familie, dem Anwalt Dr. Huld. Er verspricht, sich für K. einzusetzen und seine Beziehungen zu den Hofbeamten spielen zu lassen, denn nur so kann eine Klage gewonnen werden. Monate vergehen und K. wird es leid, den ewigen Trost und die Selbstverherrlichung des Anwalts zu hören. K. meint, der Anwalt bringt den Prozess nicht in Gang, es passiert nichts. Also beschließt er, seinen Anwalt zu entlassen und sich selbst um den Verlauf seines Prozesses zu kümmern. Der Anwalt teilt K. jedoch mit, dass sein Prozess nicht gut läuft.K. geht wegen eines Kundengesprächs in die Kathedrale, wo ein Pfarrer ihn in ein Gespräch einbezieht. Er erzählt ihm die Geschichte des Torhüters, der das Tor des Gesetzes bewacht und vielleicht niemanden hereinlassen darf: Eines Tages, es ist K’s Geburtstag, kommen zwei fette, schwarz gekleidete Männer in K’s Zimmer und nehmen ihn mit. Sie gehen zusammen aus der Stadt in einen alten Steinbruch. Dort erfährt K. das Ergebnis seines Prozesses. Der Roman kann als eine Art Straffantasie angesehen werden: Am Vorabend seines einunddreißigsten Geburtstages, Josef K. (Der Prozess ist ein Roman von Franz Kafka von 1914 bis 1915, erschienen 1925). wird getötet; am Vorabend seines einunddreißigsten Geburtstags beschließt Kafka, nach zu gehen, um seine Verlobung mit Felice zu beenden. Der Prozess basiert ganz klar auf der Geschichte des Torwarts. Es ist nicht nur eine der berühmtesten Geschichten Kafkas, sondern auch eine der Lieblingsgeschichten des Autors: Alles, was das Gericht betrifft, unterscheidet sich von den üblichen Normen, scheint keinen Sinn zu machen und ist verwirrt. Die raidähnliche Verhaftung ohne K. jedoch in Gewahrsam zu nehmen, der Prozess in einer umgebauten Wohnung an einem Sonntagmorgen. K. versucht, all dem entgegenzutreten und das Gericht mit seiner Beredsamkeit und seiner Handlungsweise zu verspotten. Aber der komplizierte Apparat ist mächtiger und toleriert K’s Verhalten nur bedingt. Schließlich muss K erkennen, dass es keinen Sinn macht, sich zu verteidigen, aber es ist zu spät für ihn. Wehrlos und bereits den Tod ergreifend wird er von Dienern des Gerichts getötet

Die Macht des „Keine Ahnung!“

Die erste Ferienwoche ist so gut wie geschafft, es fehlen also nur noch acht Wochen, bis ich mein (vermutlich) allerletztes Schuljahr antreten werde, und ich kann es nicht verhindern, die Schule in den Ferien nicht zu vergessen.
Das hat jetzt überhaupt nichts damit zu tun, dass ich mich irgendwie um Nachhilfe kümmern sollte, weil ich in Mathe durchgeflogen bin, da ich ja trotzdem aufsteigen darf.

Es geht eher darum, dass ich in diesem Moment in meinem Bett liege, alle paar Minuten auf die Uhr schaue, um jedes Mal wieder nachzuzählen, wie lange ich noch schlafen kann, bis ich wieder aufstehen muss.

Okay…jetzt werden sich wahrscheinlich einige von euch fragen, wieso ich mich in den Ferien freiwillig von einem Wecker aus dem Schlaf reißen lasse.
Ehrlich gesagt ist mir das selbst schleierhaft und ich kenne die Antwort genauso wenig wie ihr.
Denn wenn man schon jeden Abend aufs Neue vergeblich darum kämpft, nach einem weiteren anstrengenden Tag so schnell wie möglich in den wohlverdienten, erholsamen Schlaf zu sinken, dann wäre es doch klug, am nächsten Morgen zumindest richtig auszuschlafen.
Aber ich rede hier egoistischerweise von mir, nicht von jemand Klugem…

Rein theoretisch müsste ich mir nicht einmal die Mühe machen, meinen Wecker zu stellen, da ich sowieso immer von selbst aufwache.
Vielleicht bin ich es schon so von den Schultagen gewohnt, um halb sechs morgens aufzustehen, dass sich meine innere Uhr bereits irgendwie umgestellt hat oder so.
Ich kenne mich in in diesem Bereich doch auch nicht so aus.

Außerdem bin ich eher Frühaufsteherin. Sobald ich zum Frühstück ein paar Nutellabrötchen gegessen habe, bin ich topfit. Bis sich der Schlafmangel wieder bemerkbar macht – was für gewöhnlich allerspätestens zu Mittag der Fall ist.

Wie auch immer, hier liege ich also im Bett, es ist 00:12 vom 15. Juli 2012 und mir ist bei 22 Grad in meinem Zimmer recht warm, wer es genau wissen will (was im Klartext „niemand“ heißt).
Irgendwie habe ich es wieder mal nötig, meine wirren Gedanken in Worte zu fassen und niederzuschreiben. Auch wenn die Sinnhaftigkeit dieser Tätigkeit ziemlich fragwürdig ist.

Auf jeden Fall – und da wären wir wieder zurück bei der Schule – ist mir eingefallen, dass wir in diesem vergangenen Schuljahr im Wahlpflichtfach Psychologie das Thema „Schlaf“ besprochen haben. Na ja, „besprochen“ kann man nicht unbedingt sagen. Genauer gesagt war es so, dass unser Psycho-Lehrer (der, nebenbei bemerkt, auch mein Mathe-Lehrer ist) uns darüber informiert hat, dass wir das besagte Thema durchnehmen werden, dann hat er uns eine Overhead-Folie aufgelegt, die wir abschreiben durften, während er in der Zwischenzeit irgendetwas dazudichtete, was ich jedoch nicht richtig mitbekommen habe, da es von mir zu viel verlangt wäre, gleichzeitig zu schreiben und zuzuhören. Nein, ich bin definitiv kein Multitasking-Talent. Zum Schluss haben wir noch ein oder zwei Kopien zu Traum und Traumdeutung bekommen, die ich ohne einen genaueren Blick darauf zu werfen in meiner Mappe verstaut habe. Ich muss nichts über Traumdeutung wissen, um zu behaupten, dass meine Träume ein bisschen…seltsam sind, um es harmlos auszudrücken. Na ja, das war’s. Dann war das Thema erledigt. Viel hängen geblieben ist bei mir jedenfalls nicht. Ich muss gestehen, dass das aber höchstwahrscheinlich an meiner mangelnden Aufmerksamkeit lag und (ausnahmsweise) nicht an der Lehrperson. Ich schreibe meine Konzentrationsstörung jedoch meinem Schlafmangel zu, damit ich eine mehr oder weniger gute Entschuldigung dafür habe. Obwohl ich keinerlei Schuldgefühle habe.
Ich meine, wer kennt es nicht, im Unterricht einfach mal so vor sich hinzudösen und den Lehrer Interesse heuchelnd anzuschauen, wenn sein Blick dich streift.

Doch heute Abend – was red ich da…der nächste Tag hat ja bereits begonnen. Also eben gestern, vor noch nicht allzu langer Zeit, habe ich mich verschwommen daran erinnert, beziehungsweise weiß eigentlich jeder, dass ein Mensch in einer Nacht ungefähr acht Stunden Schlaf bekommen sollte. Was heißt, dass wir rein theoretisch ein Drittel von unserem Leben mit schlafen verbringen, verschlafen sozusagen. Irgendwie schon ein, wie soll ich sagen, erstaunender? unglaublicher? erschreckender? Gedanke.

Doch, so habe ich meine Gedankenwege weitergeführt, ich bin jemand – oder ein Niemand (das kommt ganz darauf an, wie wichtig man für sich selbst oder auch für andere ist) – dessen Menge an Schlaf leicht (oder vielleicht auch nicht ganz so leicht) unter der idealen Grenze liegt.
Zumindest kann ich lange darauf warten, dass ich mal das Glück habe, acht Stunden zu schlafen, vor allem durchzuschlafen.
Oder vielleicht ist genau das das Problem: Man darf eben nicht zu lange auf den ausreichenden Schlaf warten, sonst verschwendet man unnötige wertvolle Zeit, die man doch eigentlich mit Schlafen verbringen könnte.
Aber manchmal verbringt man, ob man will oder nicht, leider ungeduldig seine Zeit mit ungeduldigem Warten auf den Schlaf, so dass man für diesen perfekten Schlaf gar nicht mehr so viel Zeit hat, wie man ursprünglich eingeplant hat.

Auf jeden Fall bin ich froh, wenn ich sechs Stunden Schlaf bekomme. Das reicht mir – meiner Meinung nach – auch vollkommen aus. Die winzige Tatsache, dass ich im Unterricht immer halb einpenne, lassen wir mit gutem Gewissen außer Acht, da jetzt bekanntermaßen Ferien sind.
Wenn ich also sechs Stunden schlafe – die Schulstunden nicht mitgerechnet – hieße das, ich würde ein Viertel des Tages im schlafenden Zustand verbringen, und somit auch ein Viertel von meinem Leben. Was – wenn ich mit meinem schrecklichen mathematischen Denken nicht vollkommen daneben liege – ein bisschen weniger ist wie der Richtwert, der, wie bereits erwähnt, ein Drittel beträgt.
Dann kann es jedoch nicht stimmen, dass der Mensch ein Drittel seines Lebens mit Schlafen verschwendet.
Da unsere Gehirne aufgrund der derzeitigen Ferien zurzeit im Stand-by-Modus laufen, wollen wir über jegliches Gelaber von einer Durchschnittsberechnung ignorieren.
Das wäre dann zu viel des Guten – oder auch zu viel der Mathematik.

Also muss es wohl so sein – und es gibt bei Gott keine andere Wahl – dass ich auf Grund von zu wenig Schlaf mit einem früheren Tod bestraft werde.
Und da wurde mir dann auf einen Schlaf – äähhh… ich meine natürlich auf einen Schlag klar, was danach kam. Was danach kommen musste.

Wenn ich tot bin, werde ich wohl oder übel den fehlenden Schlaf nachholen müssen. Das wären rund zwei Stunden pro Tag, dann müsste ich nur noch wissen, wie lange ich noch zu leben habe, dann könnte ich diese beiden Zahlen multiplizieren und mir (hoffentlich) ausrechnen, wie viel ich nach meinem Tod nachschlafen muss.

Wenn dieser Punkt auf der To-Do-Liste (oder wäre „Tod-O-Liste“ treffender?) abgehackt ist, wird man jedenfalls weitergeschickt.
Und da endet meine Philosophie auch schon.
Denn wer weiß schon, was danach kommt.
Doch noch ein ewiger Schlaf oder ein anderer Ort?
Ob Himmel, Hölle, Traumwelt oder ein dunkler Sarg, Hauptsache man schläft gut! Was bei letzterem jedoch zu bezweifeln ist…

In diesem Sinne: Gute Nacht und schlaft schön!

Irgendwann im Laufe eines ganz normalen, also todlangweiligen Tages tat ich das, was ich eigentlich immer tat: Ich nahm mir eine Tafel Schoki aus meinem Vorrat an Süßigkeiten, eine Flasche Cola aus dem Kühlschrank und setzte mich vor den Computer.

Zuallererst klickte ich auf meine derzeitige Playlist, die von Linkin Park über MoTrip bis zum Saw-Soundtrack reicht – halt einfach bunt zusammengewürfelt, ohne erkennbaren Zusammenhang.
Als diese wahnsinnig entspannende Musik in meinen Ohren erklang, öffnete ich mit Bedacht ein leeres Word – Dokument. Jetzt lehnte ich mich erstmal in meinem Sessel zurück, aß ein großzügiges Stück meiner Schokolade und spülte sie mit einem Glas Limo hinunter.

Als diese intensive Vorbereitung beendet war, machte ich mich an die eigentliche Aufgabe: auf den Bildschirm starren. Und warten. Auf was denn bitteschön warten? Auf bessere Zeiten, etwa? Na, da kann ich ja wirklich lange warten!
Doch „wirklich lange“ ist noch lange nicht ewig.
Denn auf das, auf was ich eigentlich warte, kann ich wirklich bis in alle Ewigkeiten warten. Amen.

Nein, ich bete nicht und das hat auch gerade nichts mit Religion zu tun, obwohl ich absolut kein Gegner des Glaubens bin… aber das ist wieder ein anderes Kapitel.
Nein. Ich saß weiterhin vor dem PC, die Finger, bereits im Zehn-Finger-System auf den Tasten, warteten auf Anweisungen seitens meines Gehirnes…Und schon wieder dieses dämliche Warten.

Es war doch sinnlos.
Mein Gehirn wird wohl nie lernen, selbstständig zu arbeiten. Immer muss sich mein Kopf auf andere verlassen.
War es das, worauf ich wartete? Nicht ganz, aber wir sind schon auf dem richtigen Weg. Am Besten überspringen wir gleich die letzten paar Schritte und ich rücke rücksichtslos direkt und unverfroren endlich mit der Wahrheit raus: Ich warte auf eine Idee.

So, jetzt ist es raus.
Ich will auch gar nicht zu viel verlangen. Mein Schädel muss sich nicht mit supergenialen Einfällen füllen, bis er überquillt. Das würde er ohnehin nicht lange mitmachen können, ohne an einem Burn-out zu erkranken.
Nein, mir, als bescheidenes kleines Menschlein, würde schon eine winzige Idee reichen, um zufrieden zu sein. Danach müsste sich die restliche Arbeit doch schon beinahe wie von selbst erledigen.

Oh, habe ich es noch gar nicht erwähnt? Tut mir leid, wie dumm von mir.
Das werde ich auf der Stelle nachholen: Ich will eine gottverdammte Geschichte schreiben!
Darum ja auch das geöffnete Word – Dokument, für alle, die es noch nicht verstanden haben.
Ich hätte solche Lust, wieder einmal etwas zu schreiben, aber mir will beim besten Willen nichts einfallen! Darum das LEERE Dokument.
Oh, außerdem, verzeih mir, lieber Gott, ich wollte deinen guten Namen nicht fürs Fluchen missbrauchen.
Doch ich will nicht vom eigentlichen Problem ablenken…

Ich bin zum Entschluss gekommen, dass es keinen Sinn macht, noch länger hier zu sitzen und nichts zu tun. Ich darf nicht einfach auf etwas warten, was mir schlussendlich doch nicht einfach so schön in die Arme zugeflogen kommt. Ich muss mich mal selbst an den Haaren hochziehen und mich auf die Lauer legen, damit ich die Idee einfangen kann, sobald sie vorbeifliegen will. Schon bald merkte ich, dass ich keine Ahnung hatte, was ich eigentlich tat und so beschloss ich, mir doch noch etwas Besseres zu überlegen. Es musste doch schließlich eine Möglichkeit geben, so eine blöde Idee zu bekommen.

Mir wurde es zu blöd, noch länger in meinem Zimmer zu bleiben, also schnappte ich mir meinen Mp3-Player und begab mich nach draußen in die schöne Natur, um spazieren zu gehen. Da musste ich doch eine Quelle der Inspiration finden. So lief ich also gemächlich umher, mal achtete ich mehr auf die Musik, dann bemühte ich mich wieder, mich mehr auf meine Umgebung zu konzentrieren, bis ich dann mit meinen Gedanken doch wieder vollkommen woanders gelandet war und alles um mich herum vergessen hatte. Oh mann, das war ja klar!

Als ich schließlich den Weg zurück nach Hause gefunden hatte, erwachte ich aus meinen Tagträumen und fragte mein zweites Ich, was genau mir das jetzt gebracht hatte. Denn mir selbst fiel nur eine Antwort ein: „Gar nichts!“ Und wenn das die falsche Antwort war, dann eben: „Keine Ahnung, mann!“
Denn das war Tatsache! Ich spazierte ein bisschen durch die Gegend, habe die Augen offen gehalten, doch gesehen habe ich nichts. Nichts Außergewöhnliches. Nichts, über das es sich lohnen würde zu schreiben. Mir ist absolut nichts in die Richtung: „Wow, genau das ist es, was ich wollte!“ auf- oder eingefallen.

Wurde unsere schrecklich schöne Welt von allen Ideen verlassen, wurden sie gestohlen von irgendwelchen genialen Autoren, oder liegt es ganz einfach an mir? War ich tatsächlich solch ein hoffnungsloser Fall, was die Kreativität betraf? Vermutlich lautete die korrekte Antwort: „Ja!“, doch ich gab mich fürs erste auch mit einem: „Keine Ahnung“ zufrieden. Die Hoffnung stirbt zuletzt. So sagt man doch, oder?
Denn eigentlich bin ich eine ziemliche Pessimistin und dachte mir, dass es vielleicht doch um einiges gemütlicher wäre, wenn ich den ganzen dämlichen Mist mit dem Schreiben-wollen lasse und es einfach aufgebe.
Es gibt schließlich noch genug andere sinnvolle Tätigkeiten, die viel weniger umständlich sind und weniger Anstrengung und Energie kosten. Schlafen wäre da ein schönes Beispiel. Und Autoren und Hobby-Schreiberlinge gibt es ohnehin mehr als genug.

Doch aufgeben ist doch langweilig, sagte ich mir selbst.
Jedoch war es heute doch schon ein bisschen zu spät, um noch irgendetwas Neues auszuprobieren. Ich spielte noch ein bisschen am Computer, dann ging ich – für meine Verhältnisse relativ früh – zu Bett.
Doch der Schlaf wollte nicht kommen und ich wälzte mich in meinem Bett von einer Seite auf die Andere. Mir wollte diese Sache mit dem Schreiben und meinem KreaTief nicht aus dem Kopf gehen. Doch was sollte ich machen? Wenn ich jetzt am Schreibtisch säße, würde ich mir vermutlich den Kopf auf den Tisch hauen.
Im Bett war die Verletzungsgefahr wesentlich geringer und so zappelte ich mit allen Händen und Füßen, die ich besaß und schüttelte gleichzeitig den Kopf über mein absolut abnormales Verhalten.

Es gibt manchmal Situation, da ist etwas so überhaupt NICHT mehr lustig, dass du einfach nur noch lachen kannst. Irgendwie traurig, wenn man mich fragt, doch genauso ging es mir jetzt. Ich schnaubte vor Lachen, beinahe schon hysterisch. Für Außenstehende musste ich wie eine Irre aussehen, doch etwas Anderes war mir nicht mehr möglich. Es war, als müsste etwas aus mir entweichen, irgendein Druck, der es mir nicht möglich gemacht hat, frei zu atmen. Könnte man das mit einem Furz vergleichen? Ein bisschen ein seltsamer Vergleich, aber mir fiel kein besserer ein. Und so war es halt. Irgendetwas musste aus mir raus, auch wenn es keine stinkenden Gase waren.

Ich beruhigte mich wieder, als das in mir angestaute Was-auch-immer schlussendlich verschwunden war.
Und dann kam sie: Die ultimative Idee!
Okay…ich will nicht übertreiben oder so, aber nachdem ich an meiner kompletten Einfallslosigkeit beinahe verzweifelt bin, kam diese simple, naive Idee einer göttlichen Fügung gleich. (Immer muss ich mich bei dir entschuldigen, doch es tut mir Leid, Gott, falls ich dich damit irgendwie beleidige – schon wieder).
Ich schnappte mir meinen Notizblock und einen Kugelschreiber und begann zu schreiben.

Ich schrieb eine kleine Kurzgeschichte über ein Mädchen mit einer scheinbar unüberwindbaren Schreibblockade, die dann schließlich mit einer Portion Sturheit bzw. Kampfgeist und einen Anfall von Hysterie und zum Einsturz gebracht werden konnte…

Gedichtvergleich Aufbau erklärt

Hier findest du einen Aufbau, wie du bei einem Gedichtvergleich von zwei verschiedenen Werken in der Schule am Besten vorgehen solltest. Du brauchst den hier vorgestellten Gedichtvergleich einfach nur durchgehen.

Gedichtvergleich Aufbau:

Folgende Punkte analysierst du einfach in der hier vorgegebenen Reihenfolge ( zu jedem Punkt direkt Gedicht A und B untersuchen)

  • Du stellst die beiden Werke im Gedichtvergleich vor und nennst jeweils Titel / Autor / Thema / Literaturepoche.

    Bei der zuletzt genannten kannst du schon die verschiedenen Intentionen ( wenn unterschiedliche Epochen) nennen.

  • Im nächsten Schritt untersuchst du die beiden Texte genau und erläuterst für jeden die Punkte Aufbau ( Verse, Strophen) / Reimschema / Metrum und Kadenz
  • Jetzt gehst du genau auf die Stilmittel im Gedichtvergleich ein, die der Autor in jedem der beiden benutzt. Wenn sich dort ebenfalls unterschiede zeigen, gehst du auf die wieder genau ein.
  • Im dritten Schritt vergleichst du ausführlich das inhaltliche Thema der beiden Werke. Wenn diese gleiche Dinge ( beispielsweise Natur) auf unterschiedliche Weise und mit unterschiedlichen Eigenschaften darstellen, gehst du darauf besonders ausführlich ein. Oft muss man Gedichte analysieren, in denen die gleichen Dinge sehr verschieden dargestellt werden.
  • Im nächsten Punkt analysierst du genau, wie das Lyrische Ich ( Fiktive Figur, die die Handlung erzählt) auftritt und welche Eigenschaften es hat ( wieder mit Textstellen belegen)
  • Nun kommt der Vergleich vom geschichtlichen Hintergrund der beiden Werke. Auch da wirst du wahrscheinlich große Unterschiede feststellen, du erläuterst grob die Zeit, in welcher das jeweilige geschrieben wurde und stellst die Unterschiede dabei heraus.
  • Anschließend gehst du noch ( wenn möglich) auf die verschiedenen Lebensläufe der Autoren bzw. deren Charakter ein. Dazu musst du dir vorher die groben Eckdaten über die bekanntesten Autoren merken, die du ebenfalls hier auf der Seite findest.
  • Nun solltest du noch einmal die zentralen Ähnlichkeiten/ Parallelen und Unterschiede sprachlich sowie inhaltlich möglichst kurz und aussagekräftig als Fazit zusammenfassen
  • Als letzten Punkt im Gedichtvergleich schreibst du deine eigene Meinung zu den beiden Texten, dabei kannst du auch ruhig ( begründet!) schreiben, welches dir besser gefällt

Hier findest du viele Hilfen zur Gedichtinterpretation.

Volleyballregeln Zusammenfassung

Beim Volleyball stehen sich auf einem 9 x 18 Meter breiten Spielfeld, das durch ein Netz geteilt ist, zwei Mannschaften mit je sechs 6 Spielern gegenüber. Der Ball muss nach höchstens drei Berührungen zum Gegner über das Netz gespielt werden. Das Ziel des Spiels ist es , dass der Ball innerhalb des gegnerischen Spielfelds zu Boden geht oder dass der Gegner einen Fehler macht, ohne dass dasselbe bei der eigenen Mannschaft geschieht. Über den ersten Aufschlag und die Spielfeldseiten wird vor dem ersten Satz per Los entschieden.

Bei jedem Spielzug wird der Ball durch einen Aufschlag mit der Hand ins Spiel gebracht. Der aufschlagende Spieler steht dabei hinter der Linie, die das Spielfeld der eigenen Mannschaft begrenzt. Der Ball muss innerhalb von 8 Sekunden nach dem Pfiff des Schiedsrichters und beim ersten Versuch über das Netz zum Gegner befördert werden. Der Aufschlag kann von oben oder von unten erfolgen. Der Spieler darf allerdings erst nach der Ballberührung das Feld hinter der Grundlinie betreten.

Für die Annahme des Balls vom Gegner und für das Weiterleiten desselben zum Aufbau eines Angriffs gibt es zwei Möglichkeiten: zum einen von unten, mit den Innenseiten der durchgestreckten und parallel gehaltenen Unterarme, oder von oben, wobei die Handflächen in Richtung des Balles zeigen, Daumen und Zeigefinger bilden ein Dreieck. Der Ball wird mit den gespreizten Fingern durch eine kontrollierte Bewegung aus den Knien gespielt. Das Halten und das Werfen des Balls ist nicht erlaubt. Ein Spieler darf den Ball nur einmal schlagen.

Spätestens mit der dritten Ballberührung muss der Ball wieder über das Netz gespielt werden, was durch einen Angriffsschlag erfolgt. Bei einem Schmetterschlag wird der Ball im Sprung mit der ganzen Hand und weit gespreizten Fingern ins gegnerische Feld geschlagen. Außerdem kann der Ball auch nur mit den Fingern einer Hand über das Netz gehoben oder gezielt in einen Bereich befördert werden, wo sich gerade kein Spieler befindet.

Blocken

Der Block ist eine Abwehrtechnik, bei der ein bis drei der vorderen Spieler gemeinsam mit dem gegnerischen Angreifer in der Nähe des Netzes hoch springen und versuchen, den Angriff mit weit nach oben gestreckten Armen und gespreizten Fingern abzuwehren. Gerät der Ball nach einem solchen Block trotzdem ins eigene Spielfeld, kann er ganz normal mit drei Berührungen weiter gespielt werden, der Block zählt dabei noch nicht als eigene Ballberührung.

Punktezählen

Ein Punkt wird vergeben, wenn der Ball im gegnerischen Feld den Boden berührt hat, wenn er ins Aus geht oder wenn es nicht gelingt, den Ball gemäß den Regeln nach drei Berührungen zurück zu spielen. Erhält die nicht aufschlagende Mannschaft den Punkt, so rotieren die Spieler dieser Mannschaft um eine Position im Uhrzeigersinn. Der Spieler, der rechts hinten, also auf Position 1 steht, führt den nächsten Aufschlag aus.

Spieldauer

Ein Satz dauert so lange, bis eine der Mannschaften 25 Punkte hat. Der Gewinner muss jedoch mindestens mit zwei Punkten in Führung liegen, sonst wird der Satz so lange fortgesetzt, bis diese Differenz erreicht wird. Ein Spiel besteht maximal aus fünf Sätzen. Nach Satzende werden jeweils die Seiten gewechselt. Sieger ist, wer drei Sätze gewonnen hat. Wenn ein fünfter Satz gespielt wird, wechseln die Mannschaften die Spielfeldseiten, nachdem eine Mannschaft acht Punkte erreicht hat. Für den Sieg sind nur 15 Punkte und 2 Punkte Vorsprung notwendig.

Neben dem am meisten verbreiteten Hallen-Volleyball gibt es verschiedene Variationen des Spiels mit leicht geänderten Regeln, so zum Beispiel Beachvolleyball (nur 2 Spieler und mit Sand als Untergrund), Sitzvolleyball (im Behindertensport etabliert) oder Volleyclub (eine Kombination aus Volleyball und Keulenjonglage).

Wissenschaft & Technik zur Zeit der Renaissance

Wissenschaft & Technik– Anfang des 14. Jahrhunderts die ersten Universitäten Norditaliens mit modernen botanischen Gärten: Padua (Padua ist eine Stadt und Gemeinde in Venetien, Norditalien) (1543 oder 1544), Pisa (1545), Bologna (Bologna ist die größte Stadt der Region Emilia-Romagna in Norditalien) (1567).für den Rest Europas. Gärten: Leiden (1577), Montpellier (Montpellier ist eine Stadt in Südfrankreich) (1593) und Heidelberg (Heidelberg ist eine Universitätsstadt am Neckar im Südwesten Deutschlands) (1597) -> Studium von Pflanzen vom Buchstipendium bis zum Studium lebender Pflanzen– Forschungszentrum: Die Universität von Pisa ist eine öffentliche italienische Forschungsuniversität in Pisa, die als erste Pflanze in Herbarien gepresst und getrocknet und konserviert wurde– die botanische Forschung konzentrierte sich auf Universitäten, im Dienste der Medizin, und blieb somit bis ins 19. GUTENBERG, Mainz 1446) – nach ersten Übersetzungen der Werke von Hippokrates (Hippokrates von Kos, auch bekannt als Hippokrates II, war ein griechischer Arzt des Perikleszeitalters, und gilt als eine der herausragendsten Persönlichkeiten in der Geschichte der Medizin) und Galen (Aelius Galenus oder Claudius Galenus), oft anglisiert als Galen und besser bekannt als Galen von Pergamon, war ein bedeutender griechischer Arzt, Chirurg und Philosoph im Römischen Reich) (15. und 16. Jh.), Medizin und Anatomie machten bedeutende Fortschritte – 16.