Geschichte der europäischen integration

Im Zuge der europ. Einigungsbewegung seit Ende des 2. Weltkrieges wurde 1952 die Europ. Gemeinschaft fur Kohle und Stahl (Montanunion) von Belgien, der BR Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und den Niederlanden gegrundet. 1957 wurden mit den Romischen Vertragen die Europ. Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und die Europ.

     Atomgemeinschaft (EURATOM) eingerichtet; der EWG oblag v.a. die Schaffung eines gemeinsamen Agrarmarktes, wahrend die EURATOM die friedl. Nutzung der Kernenergie vorantreiben sollte. 1967 wurden die Institutionen der drei Gemeinschaften miteinander verschmolzen, so da? fur alle drei (de jure weiterbestehenden) Gemeinschaften gemeinsame Organe geschaffen wurden. Mit dem erfolgten Abbau der Binnenzolle und dem Aufbau eines gemeinsamen Au?enzolltarifs konnte die Grundlage fur eine Zollunion zum 1.

    1. 1970 gelegt werden. 1973 konnte die ursprungl. Sechsergemeinschaft um Danemark, Gro?britannien und Irland erweitert werden, 1981 trat Griechenland bei, Spanien und Portugal kamen 1986 hinzu, Osterreich, Finnland und Schweden wurden 1995 Mgl.staaten.