Gesetze in Natur & Gesellschaft – Referat

Folgend das ausformulierte Referat zur etc. Allerdings fehlt momentan noch der Referatspart des Kommillitonen, daher vorerst nur Gliederungspunkt 1 bis 4 verfügbar – der Rest ist in der oben verlinkten Powerpoint.

Gliederung zum Referat über „Gesetze in der Natur & Gesellschaft“ 1. Gesetze 2. Naturgesetze 3. Gesellschaftsgesetze 4. Gegenüberstellung und Kritik 5. Dynamisches Gesetz 6. Statistisches Gesetz 7. Tendenzgesetze in der Gesellschaft

1. GesetzeWortherkunft: der Begriff „Gesetz“ bezeichnet etwas Gesetztes, etwas FestgelegtesEin Gesetz ist also im eigentlichen Sinn des Wortes eine Festlegung von Regeln1.1 DefinitionLaut Duden ist das Gesetz „eine vom Staat festgesetzte, rechtlich bindende Vorschrift“Theologie: „die Gesamtheit der Gebote Gottes“Was aber sagt Wissenschaft?# Soz.W. Herbert Hörz mit allumfassender Def.VORLESENHört sich kompliziert an, ist aber kaum präziser zu formulieren# ein Bsp. wird später Licht ins Dunkeln bringen1.2 Wozu Gesetze?Unsere Umwelt & Ist-Zustand erklären# also besseres Verständnis der GegenwartZudem: Zukunftsprognosen ermitteln= also kann man sagen: W. Gesetze treffen Voraussagen und ermöglichen so dem Menschen seine Umweltbedingungen zunehmend zu seinen Gunsten zu gestalten# Diese Gestaltung i.v.a. durch Nutzbarmachung d. Naturgesetze

2. NaturgesetzeBevor Def: hist. Abriss um zu schaun wie entdeckt & form.

2.1 HistoriographieSchon im Altertum versucht: obj. G. über NaturAber erst im Zuge der Renaissance: alte Denkmuster durchbrochen & auch neue Erfindungen # Johannes Kepler: 1611 Fernrohr (Beginn d. Astronomie)Im Laufe der kap. Entw. & seiner techn. Errungenschaften: N. zunehmend beobachtet und NG form. um davon zu profitieren(anfangs v.a. in d. Mechanik & Thermodynamik; ca. 16 Jhr.)Ab diesem Zeitpunkt ca.: objektive NG (an)erkannt

2.2 DefinitionHeute definieren wir NG wie folgt: FOLIE2.3 Was sind Merkmale NGWesentliches Merkmal: mathematisch formulierbar Dann: NG großen Geltungsbereich und hohen ErklärungswertZudem: NG stets obj. überprüfbar Wichtig: immer invariant (unveränderlich) GGÜ menschl. Handeln!

2.4 ErkenntniswegHypothese # Experiment # Theorie # GesetzBSP: Mendelschen Vererbungsgesetze (FOLIE)Die sog. „Unabhängigkeitsregel“ (3.M.G.) beschreibt das Vererbungsverhalten von 2 Merkmalen bei der Kreuzung reinerbiger Individuen und derer Nachkommen, die entweder rezessiv o. dominant auftretenHier z. B. Schwanzlänge und Haarfarbe von Katzen Beide Merkmale werden dabei unabhängig (daher der Name der Regel)voneinander vererbt, wobei ab der F2-Generation neue, reinerbige Kombinationen auftreten

3. GesellschaftsgesetzeAuch hier kurz…

3.1 HistoriographieErkenntnis gesellsch. Gesetze war weitaus schwieriger, weil sie stets mit ges. Interessen verbundenErst die Entwicklung des entstehenden Proletariats im Frühkap. des 19 Jhr. schuf die Voraussetzung zur Erkenntnis ges.G# Vorreiter hierbei war Karl Marx und seine materialistischen Theorien zur Gesellschaftsordnung3.2 DefinitionFOLIE(auch hier später Beispiel…)

3.3 MerkmaleKarl Marx erkannte Ende des 19 Jhr., dass die gesamte menschliche Geschichte durch Klassenkampf…Die eine Klasse besitzt Produktionsmittel (früher Großgrundbesitz, heute z.B. eine Fabrik) = Kapitalisten/ Herrschenden Die andere Klasse (das Proletariat, der Lohnarbeiter) besitzt dagegen nur ihre Arbeitskraft und muss sie an die Kap. zu einem Hungerlohn verkaufen Dieser dialektische Gegensatz,dieses Spannungsverhältnis, zeichnet laut Marx bis heute die Gesellschaft d.h.: ein Kriterium der GG ist ihre Wiederholbarkeit Letztlich Folgendes allgemein festhalten: GG‘s sind immer Resultat und Ausdruck des Zusammenspiels von menschlichen Interessen, Zielen, Entscheidungen und darauf aufbauenden Handlungen

3.4 ErkenntniswegDer Erkenntnisweg GG definiert sich hierbei über die gesellschaftlichen Interessen selbstBeispiel: historischer Materialismus # Der angesprochene Klassenkampf fing in der Urgesellschaft an, # glitt in die Sklavenhaltegesellschaft über,# verblieb gut 1000 Jahre im Feudalismus # und begründete schließlich das heutige System „Kapitalismus“Laut Marx erfolgt noch in dieser Epoche die allmähliche Vergesellschaftung der PM und die Gesellschaft mündet so in den Sozialismus als „nächste Stufe“, der wiederum der Kommunismus folgt

4. Gegenüberstellung und KritikVergleich NG & GG wichtigste Unterschiede: menschl. Handeln & ZusammenhängeNG = invariant (unveränderlich) ggü. menschlichem Handeln,ihr Zus.hang ergibt sich aus d. Naturobjekten & NaturprozessenGG = immer invariant im menschlichem Handeln,ihr Zus.hang besteht in GesellschaftsprozessenKritik:Begriff „GG“ scheint nicht zeitgemäß (Google.. NG=1,8mio)Warum? # Reinmarx. Theorie; Vorsicht da hier viele falsche Vorurteile # Autor Hörz ist deutscher marxistischer Philosoph und Wissenschaftshistoriker, bei einer HA im Zweifel nicht zitieren