How to Create A Mary Sue

Wir alle kennen und lieben sie, denn sie ist das beliebteste Wesen im gesamten FanFiction-Universum: Die Mary Sue! Mary Sue’s sind vielseitige Charaktere, die vielschichtige Persönlichkeiten und tiefliegende Probleme haben. Sie sind die Perlen der Literatur und die größte Herausforderung, die einem Schriftsteller über den Weg laufen kann. So sind die besten literarischen Werke bestückt mit diesen Figuren, die jeden langweiligen Plot bereichern und auffrischen können. Wer könnte sich zum Beispiel vorstellen in einer Welt ohne FanFiction wie „My Immortal“ zu leben, die unsere Seelen beflügeln (oder war das Red Bull?) und unseren grauen Alltag in ein Meer voller schwarzäugiger und blauhaariger Gestalten (War doch so, oder?) verwandeln.

Solche schriftstellerischen Meisterwerke sind deshalb natürlich nicht leicht zu kreieren. Es bedarf eines scharfen Verstandes, ausgeprägter Planung und leichtsinnigem Mut, eine solche Kreatur zu erschaffen. Doch für alle Blödbunsen und Alltags-Uschis: Hier kommt eure Rettung! Denn in diesem „How to“ werden wir die Tiefen der Mary Sue’s anal(haha)ysieren und eine ausgeklügelte Schritt-für-Schritt Anleitung erstellen, um auch den einfältigsten Sockenfaltern unter euch den Weg zu einer perfekten Geschichte zu ebnen.
Also: Mary Sue-Schreiben für Dummies (und auch alle höher qualifizierten Wesen)!

{Falls euch diese FF bekannt vorkommt, keine Sorge, ihr seid nicht zu den Verrückten übergelaufen. Ich habe diese FF schon einmal geschrieben, bin aber nun (fast ein Jahr später) nicht mehr mit meiner Version einverstanden, und da sich über das letzte Jahr mein Schreibstil und besonders auch meine Grammatik verbessert haben, nenne ich dieses Werk einfach mal „remastered“ und hoffe, dass es niemandem auffällt. Also: verdreht euch nicht die Schlüpper, alles vollkommen legal!)

DAS AUSSEHEN

Kommen wir zurück zu unseren allerliebsten und tolligsten Figuren des gesamten Internet: den Mary Sue’s! Natürlich beginnt man bei der Planung eines Charakters nicht bei dem eigentlichen Charakter, sondern beim wichtigsten Teil. Dem Aussehen!
Besonders bei unseren Marys ist das Aussehen essenziell, weshalb ihr darauf achten solltet, es unbedingt immer sofort am Anfang eurer FanFiction zu beschreiben.
Doch wie sieht so eine perfekte Figur eigentlich aus?

Bei den meisten schießt wahrscheinlich sofort eine Baby-Figur in den Kopf, doch wo denkt ihr hin? Das wäre ja voll nicht besonders und super-ober-mega-special, wie eine Mary Sue es sein muss. So ist in diesem Fall Schwarz das neue Blond! Ob gewellt, glatt oder Ich-bin-eine-verrückte-Hexe-die-aus-Askaban-ausgebrochen-ist-lockig, ist egal! Hauptsache lang und glänzend! Denn Spliss, Knoten oder fettige Haare existieren in unserer wunderschönen Welt nicht, denn eine Mary Sue ist einfach ein zu liebenswürdiges Wesen, um mit solchen niederen Problemen kämpfen zu müssen. Ob also nun nach Quidditch-Match, Todeskampf oder wilder Knutscherei, die Haare liegen so, als wäre sie vorher drei Stunden beim Stylisten gewesen.

Einfaches Schwarz ist aber ein wenig langweilig und kommt der Vielseitigkeit unseres Charakters einfach nicht gleich. Also sind Strähnen, Farbverläufen oder Metarmorphmagus-mäßige Veränderungen keine Grenzen gesetzt! (Insbesondere wenn sie einer ist, worauf wir aber später noch zu sprechen kommen.) Das dauernde Bleichen und Färben tut der wilden Mähne auch nicht weh, da die ganzen Awesome-Gene in ihrem Körper diesem Schaden vorbeugen.

„Die Augen sind der Spiegel zur Seele.“
Solche Sprüche hört man ja gerne von irgendwelchen super „deepen“ Möchtegern-Instagramseiten, doch in unserem Fall stimmt dies. Und da die Seele unserer lieben Mary ein regenbogenfarbenes Prachtexemplar der Sorte „Flawless“ ist, müssen ihre Augen das auch widerspiegeln (Ha! Wortwitz!). Die Natur oder die Logik setzen einem hierbei keine Grenzen, denn an solche lächerlichen Regeln halten unsere Super-Models sich nicht. Wenn sie nun also lilafarbene Augen mit pinkem Streifenmuster hat, dann ist das kein Gendefekt oder creepy, sondern zeigt nur, wie einzigartig und besonders sie ist.
Die meisten lenken hier trotzdem gerne zum einfachen „Blau“ um, was aber durch fancy Wörter eine komplett neue Bedeutung bekommt. So sind Bezeichnungen wie Ozean-blau oder Umwandlung-von-Wärmeenergie-zu-Strahlungsenergie-in-Form-einer-Flammenfärbung-blau gerne gesehen. Dies lässt euch nur wortgewandter und euren Plot detaillierter erscheinen.

Kommen wir nun zum Körper unserer Sue. Denn natürlich wurde sie mit dem Körper eines Super-Models geboren, denn Babyspeck ist sowas von „von vor drei Minuten“ und hat am makellosen Erscheinungsbild von Mary nichts zu suchen. Auch ein überdimensional großer Busen gehört zum Gesamtpaket und darf auf gar keinen Fall vergessen werden. Ich meine, wie soll sie denn die Herzen ihres Traumboys gewinnen, wenn sie nicht schon im süßen Alter von 7 Jahren Kurven wie Nicki Minaj besitzt?
Trotz ihres absolutem Traumbodys werden ein paar neidische Weiber wie zum Beispiel Hermine, die ja dafür bekannt ist, dass sie nur auf ihr Aussehen achtet und gerne so aussehen würde wie Mary, ihr das Leben zur Hölle machen. Unser armer Engel glaubt ihre Beleidigungen natürlich, da sie durch ihre tragische Vergangenheit leider an einem Mangel an Selbstbewusstsein leidet. Nur ein süßer Herzensbrecher kann sie in so einem Fall dann noch vom Gegenteil beweisen.

Doch wie soll Mary überhaupt heißen? Und was ist diese ominöse Vorgeschichte, die ich oben erwähnt habe? Das alles und noch viel mehr erfahrt ihr im nächsten Kapitel!

Alle die Rewiew hinterlasen krigen Keckse! Also plz gibt mihr Aufmercksamket!!

Halli, hallo, hallöchen, und willkommen zurück zum Wahnsinn – … ich meine der Lieblichkeit der Mary Sue’s. Und dieses Mal bin ich zurück mit einer zweiten Lektion in Sachen Aussehen und der Frage der Namensgebung, die bei einem solchen speziellen Geschöpf natürlich eigene Regeln hat. Und auch wenn ich nicht „Back in Black“ bin, sind die Aussichten der heutigen Themen düster – … ich meine wunderbar.
Also stürzen wir uns in die Gewässer, wärmer wird’s jetzt auch nicht mehr…

Zurück zu Runde II von: Mary-Sue-Schreiben für Dummies (und auch alle höher qualifizierten Wesen)!

DAS AUSSEHEN II

In dem letzten Kapitel haben wir besprochen, wie der Körper einer Mary Sue auszusehen hat, aber was trägt unser liebstes Super-Model nun auf ihrem Nicki Minaj-Körper mit der Alabaster-Haut?
Nicht viel, das kann ich euch schon einmal verraten. Denn bei der Kleidung von Mary müssen wir uns an eine bestimmte Regel halten.

Je tiefer der Ausschnitt, desto tiefer der Charakter.

Denn wie soll unser Engel sonst ihren süßen Schwarm davon überzeugen, dass sie zusammen gehören? Mit ihrer Persönlichkeit? Pah, geh zurück ins Mittelalter, Oma, heute wehen andere Winde. Und was nützt ihr das ganze Holz vor der Hütte, wenn sie es nicht zeigen darf?
Bei der Auswahl der Kleidung eures Charakters müsst ihr also immer beachten, dass sie nicht zu viel tragen draf. Selbst im Winter sind dicke Jacken und Wollschals nicht das bevorzugte Outfit der Sue’s. Ein dünner Rollkragenpullover, der wie eine zweite Haut anliegt, lässige Jeans, die sie wie eine ganz normale, durchschnittliche Person aussehen lassen (Doch der Schein trügt… dam dam DAAAAM), und süße Stiefel, mit deren Absätze sie wahrscheinlich jemanden erstechen könnte. Kalt wird ihr ja sowieso nicht, das verhindert ihr warmes Herz und die Awesome-Gene in ihrem Blut.

Der typische Sommer-Look beinhaltet dann luftige Kleider oder Tops mit Ausschnitten, bei denen man meinen könnte, der fällt gleich alles raus. Und wenn das passiert, ist es nicht peinlich, sondern alle finden sie nur noch noch tolliger und ihr Traumboy wird sich ganz sicher in diesem Moment in sie verlieben. Selbst wenn er bisher nicht mal ihren Namen kannte.
Und wenn sie in Hogwarts die Uniform tragen muss, macht euch keine Sorgen! Es gibt genug Wege die sowieso nicht vorhandene Logik zu umgehen! Zum Beispiel dürfen die Röcke der Mädchen ab dem vierten Jahr nicht mal mehr bis zum Knie gehen. Ihr wisst schon, aus… Gründen. Aber auch hier müsst ihr euch keine Sorgen machen, denn der durchschnittliche IQ und die ungefähre Anzahl an Gehirnzellen der Leute, die diese FFs lieben, werden es ihnen unmöglich machen über diesen Fauxpas‘ nachzudenken. Und alle anderen können diese wunderschönen Charaktere einfach nicht wertschätzen und sind genauso neidische Weiber wie Hermine.

Bei der Kleidung einer Mary Sue muss man aber noch ganz dringend die Herkunft der Kleider und ihre Accessoires beachten. Erstmal würde Mary niemals Kleidung kaufen, die von armen Kindern genäht wurde, dafür ist sie einfach zu liebevoll und hat ein viel zu großes Herz (Was ja auch genügend Platz hat). Extra Sympathie-Punkte gibt es auch, wenn Mary ihre Kleidung selber näht. Mit diesem Talent wurde sie natürlich geboren, denn die filigranen (uhh, fancy Wort!) Finger einer Sue sind für die feinsten Handarbeiten geschaffen worden. Und richtig speschiöl und außergewöhnlich wird sie, wenn sie ihre handgemachte Kleidung (deren Stoff sie natürlich selbst gewebt hat) auch noch an arme Waisenkinder, die es Umkreis von Hogwarts ja bekanntlich haufenweise gibt, spendet. Mit etwas Glück (und einer krassen Ladung an Awesome-Genen und unlogischem Plot) ist sie bereits im Alter von süßen 5 Jahren Designerin geworden und arbeitet an der Seite von Karl Lagerfeld und Guido Maria Kretschmer. Ihre Mode präsentiert sie natürlich selber.
Da Armbänderflechten aber etwas für 10-Jährige ist, und solch niedere Arbeit einer erhabenen Madame Sue unwürdig ist, kauft sie ihre Accessoires aus Prinzip nur bei angesagten Designern, deren Namen natürlich alle falsch geschrieben sind. Und zwar nicht, weil eine Mary Sue einfach über den Regeln der deutschen Grammatik steht (Was aber natürlich auch der Fall ist.), sondern weil es einfach mehr Spannung und Diversität (uhh, fancy Wörter, die überhaupt nichts mit dem Thema zu tun haben) in die Geschichte bringt.
Diese Schmuckstücke werden aber natürlich nicht von Kindern produziert. Durch Mary’s Kontakte in der Modewelt weiß sie immer ganz genau, wo was hergestellt wird.

Nun kommen wir zum letzten und meinem persönlichen Lieblingsbereich der Kategorie „Aussehen“: Dem Make-up. Hierbei gibt es eine einfache Kombination,die IMMER bei Alltags-Looks verwendet werden muss und die vielen unter euch, die häufige Leser dieser literarischen Meisterwerke sind, bekannt sein müsste. Wimperntusche und durchsichtiger Lipgloss.
Keine Erklärung, nichts. Das sind die Fakten, mehr braucht ihr nicht. Basta.

DER NAME

Natürlich heißt nicht jede Mary Sue „Mary Sue“, dies würde den komplett, total ober-mega-unterschiedlichen Charakterzügen der einzelnen Sue’s einfach nicht gerecht werden. Aber bei der Namensgebung gibt es auch wichtige Regeln, die man einhalten muss. Die haben aber natürlich nichts mit Logik oder Tradition zu tun, über so etwas banalem (uhh, fancy Wort) stehen wir drüber.

Ganz wichtig ist zum Beispiel, dass der Name Englisch ist und eine wunderschöne Bedeutung hat, egal wo Mary eigentlich herkommt. Edelsteine bieten sich dafür ziemlich gut an. Denn, Hand aufs Herz, wer würde nicht gerne Andesin Labradorit heißen?
Ein Zeichen von übermäßiger Intelligenz sind auch viele Vornamen, weswegen alles unter drei super fancy (ähem random) englischen Wörtern nicht erlaubt ist. Aber für dieses Wirrwarr brauchen wir auch einen einfachen, majestätischen Spitznamen, den ihre niederen Freunde benutzen können und der Eleganz und Weiblichkeit repräsentiert… wie z.B. Ande.
Auch bei den Nachnamen gilt: Je mehr, desto besser. Dass das eigentlich gar nicht möglich ist, ist wieder unwichtig, denn das lässt sie nur aus der Masse herausstechen. Diese Nachnamen sind aber nicht einfach irgendwelche, wie Müller, Meier, Schmidt, sondern schon bekannte und wichtige Namen der Harry-Potter-Reihe. Denn sie stammt einfach von JEDEM EINZELNEN großen Zauberer der Geschichte dieses Universums ab, selbst wenn es der große Merlin höchstpersönlich ist.

Darum, wie man ihren vollen Namen jetzt einbauen kann, braucht man sich keine Gedanken machen, denn es ist überall bekannt, dass FanFiktion’s, die mit „Mein Name ist…“ beginnen, von absolut höchster Qualität sind, und für einen solchen Anfang schon ein Fleiß-Sternchen verdienen.

Hier haben wir einmal ein Beispiel eines gelungenem, schriftstellerisch beeindruckendem Anfangs:

Mein Name ist Ruby Sapphire Diamond Emerald Lestrange Malfoy Weasley Dumbledore Potter Merlin (Man bemerke das Fehlen des Kommas) aber alle nennen mich Ruby.

Tadaaa! Ein solider, TÜV-geprüfter Anfang, der nur 99,9% der Leser dazu veranlassen wird, sofort wegzuklicken. Aber diese 0,1 % , die übrig bleiben, sind unsere Zielgruppe und der Rest sind einfach nur Neider, wie diese arrogante Hermine.

Doch was ist jetzt eigentlich mit der Vorgeschichte? Und welchen Traumboy soll sich unsere Mary angeln? Wie viele Regeln der Grammatik können noch missachtet werden und wie oft schaffe ich es „fancy“ zu schreiben? Das alles und noch viel mehr erfahrt ihr im nächsten Kapitel.

Plz rewiew

Hallo und herzlich willkommen zurück! Ich hoffe, du hast keine Gehirnzellen beim Lesen der letzten beiden Kapitel verloren und wenn doch, ist es auch nicht schlimm, die wirst du bei diesem neuen Kapitel auch nicht mehr benötigen!
Da das wichtigste Thema (Wie? Wir haben ihre Persönlichkeit doch noch gar nicht besprochen? Aber mal ganz ehrlich… was soll daran denn wichtig sein? Es geht hier um das Aussehen, was sonst?!) jetzt schon abgehakt wurde und wir auch einen Namen für unsere Mary gefunden haben, fehlt nicht mehr viel, bis wir einen vollständigen Charakter erstellt haben und uns somit dem Plot widmen können (yay!).
Vorher müssen wir uns aber noch einem entscheidenden Aspekt widmen: ihren Fähigkeiten. Denn so eine Mary Sue kann nicht einfach nur alles (Lahm!). Nein, nein, sie kann immer nochmal mehr als alles!
Weswegen wir eine menge Spezial-Fähigkeiten besprechen müssen, welche von ihren Awesome-Genen möglich gemacht werden. Weitere Teile ihres umwerfenden Charakters sind auch noch ihr Patronus und ihr Irrwicht (Obwohl sie ja eigentlich vor nichts Angst hat), aber bevor ich jetzt aus Versehen alles spoilere, würde ich sagen: Leinen los und rein ins Getümmel!

Ich präsentiere: Runde III von „Mary-Sue-Schreiben für Dummies (und auch alle höher qualifizierten Wesen)!“

DIE FÄHIGKEITEN

Also wie bereits erwähnt, kann so eine Mary Sue ja eigentlich alles. Sie ist so etwas wie der Chuck Norris der Literatur. Nur besser. Unser liebstes Super-Model ist nämlich nicht nur seit ihrem 5. Lebensjahr berühmte Designerin, sondern hat auch mehr Talente als hübsch auszusehen.
Was die Schule betrifft wissen wir ja, dass sie sowieso immer alles am aller-tolligsten und ober-maga-viel-besser als alle anderen macht. Doch auch sie hat Spezialgebiete, wo sie sogar nochmal besser als sie selbst ist (Das kann auch nur Mary!).

Zum einen bietet sich da natürlich das Fach Zaubertränke an, da sie so ganz einfach Snape ihre ganzen Siege bei Brau-Wettbewerben (Jetzt mal ganz ehrlich: Warum gibt es bei solchen Fanfiction’s immer Zaubertrank-Wettbewerbe?? Habe ich irgendein Seminar verpasst oder irgendeine E-Mail überlesen??) unter die schleimige Hakennase reiben kann. Und Snape, unser alter Grummel-Bär, ist dann natürlich ganz empört à la Warum-kann-eine-Schülerin-etwas-besser-als-ich-und-warum-ist-ihr-Arsch-schöner-als-meiner? Denn Snape, die alte Sau, hatte schon immer einen Lehrer/Schüler-Fetisch. Und jeder weiß das.
Mit ihrem Talent haut sie dann alle um, weil ja grundsätzlich alle in Zaubertränke keine verdammte Bohne gerade hacken können, denn entweder sind die alle strohdoof oder Nebenfiguren, die eh so etwas wie die ekligen Halloween-Süßigkeiten der Schriftstellerei sind. Keiner will sie, aber irgendwie sind sie immer da.

In Verteidigung gegen die dunklen Künste ist sie sowieso ein Pro, da ihre gesamte Familie aus blutrünstigen Todessern besteht und/oder weil sie sich in ihrer tragischen Vergangenheit im Alter von vier Jahren, alleine mit Hilfe ihrer Gedanken, gegen solche verteidigen musste. Zauberstäbe sind nämlich was für Anfänger, über so etwas Primitivem steht sie drüber.

Die restlichen Fächer sind generell uninteressant, da es weder heiße Lehrer/Schüler-Situationen, noch irgendwelche Explosionen geben kann, die die Haare der neidischen Weiber (wie diese eingebildete Hermine) zerstören, ihre aber unberührt lassen würden. Ihr wisst schon, Awesome-Gene und so. Also macht euch gar nicht die Mühe, diese anderen merkwürdigen Fächer wie ähm… Sterne-gucken und Unterricht-mit-der-verrückten-Brillen-Lady zu erwähnen; total unwichtig. Es macht euren Plot generell viel interessanter und geheimnisvoller, wenn ihr rein logisch essenzielle (uhh, fancy Wort!) Stellen rauslasst und die Regeln der normalen Welt an Mary’s wohlgeformtem Hintern vorbeifliegen lasst und vielleicht sogar ihr Röckchen dabei à la Marilyn Monroe hochfliegen lasst, um Severus den Anblick zu geben, den er sehnlichst (uhh, fancy Wort) erwartet.

Aber nur gut in der Schule zu sein, reicht nicht; das könnte ja jeder nur halb-bekloppte Vollidiot mit noch drei halbwegs funktionierenden Gehirnzellen (Von denen es in solchen Stories leider viel zu wenige gibt…) schaffen. Sie braucht also noch andere super special Funktionen, wie diese Knöpfe an den Spielzeug-Puppen, die diese dazu bringen einen dämlichen Satz zu sagen (Der wahrscheinlich immer noch intelligenter ist als das, was Sue da die ganze Zeit brabbelt.). Das hat dann zum Beispiel auch mit ihrem Blut zu tun. Denn neben hochkonzentrierten, 0,01% fettreduzierten, haltbaren, zuckerfreien Awesome-Genen, ist sie nicht einfach eine ganz normale Hexe. Sie ist zur Hälfte Veela, zum Drittel Vampir, ein Achtel Mehrmensch, zwei Fünfhundertsechsundvierzigstel Werwolf und zu 0,0000000000001 % Grindeloh, wobei es egal ist, ob das mathematisch irgendeinen Sinn macht. Die Gehirnzellen dafür haben die Leser eh nicht mehr.

Zusätzlich dazu ist sie ein Animagus und ein Metamorphmagus aus… Gründen. Hört doch einfach mal auf damit, zu versuchen logisch zu sein und akzeptiert den Dunst, den ich euch hier versuche weiß zu machen!
Wo war ich… also, sie ist außerdem ein Animagus und ein Metamorphmagus. Ihre Animagus-Form ist natürlich entweder etwas Geschmeidiges und Gefährliches wie ein Panther, oder ein pinkes, fliegendes Einhorn mit Regenbogen-Mähne und Hufen, die mit echten Swarovski-Steinen besetzt sind. Wobei letzteres natürlich eindeutig mehr Stil hat.
Bei der Metamorphmagus-Sache ist es wichtig zu erwähnen, dass ihr Äußeres ihr wahres Aussehen zeigt, da sie sich nicht hübscher machen möchte (falls das überhaupt geht), da es andere einschüchtern könnte. Dies lässt ihr fettes („Sie haben fett vergessen!“) Herz nur noch amerikanischer (…fetter…) aussehen und macht sie zu einem noch viel, viel realistischeren und besser nachvollziehbaren Charakter, mit dem man sich super identifizieren kann.

Um ihre Tolligkeit mit der gesamten Welt zu teilen, schreibt Mary Bücher, die natürlich die absoluten Bestseller sind, und die sie so reich wie Dagobert Duck höchstpersönlich machen. Auf diesen Reichtum bildet sie sich aber natürlich überhaupt nichts ein, und sie spendet ihr gesamtes Vermögen an obdachlose, krebskranke, einarmige Waisenkinder, die alle unter Diabetes Typ II leiden.

IHR PATRONUS

Wie vielen bekannt sein müsste, sind Patroni (Patronusse, Patronuus, Patroneen, Partononunculi?) in der Gestalt von magischen Wesen extrem selten. Und genau deswegen hat sie so ein verdammtes Teil. Ob es jetzt ein majestätisches Einhorn wie ihre Animagus-Gestalt, ein Drache oder ein Flubberwurm ist, ist dabei egal. Hauptsache magisch.
Und um das Ganze noch tolliger zu machen, hat sie nicht nur einen Patronus… sie hat eine Armee! Einen Zauberstab braucht sie ja eh nicht mehr, und da sie mit der Kraft ihres Geistes locker ganz Hogwarts in die Luft heben könnte (und das im Tiefschlaf!), kann sie auch mit einem kurzen Gedanken ein Heer an Patroni (Patronusse, Patronuus,…?) erschaffen, die ganz Hogwarts übernehmen können und ihr dabei helfen werden, die Weltherrschaft an sich zu reißen!… Upps, da sind wohl die geflügelten Swarovski-Einhörner mit mir durchgegangen…

IHR IRRWICHT

Eine starke Person wie Mary Sue hat ja generell vor nichts Angst. Voldemort besiegt sie mit dem kleinen Finger, Dwayne „The Rock“ Johnson kann sie einarmig in die Knie zwingen und Chuck Norris zittert vor ihrem Antlitz (uhh, fancy Wort). Aber was für eine Gestalt nimmt dann nun der Irrwicht einer Sue an? Ganz einfach: der Leichnam ihres Schwarms oder eines Familienmitglieds. Die Idee ist auch voll noch nicht ausgelutscht und lässt sie noch warmherziger, hilfsbereiter und tolliger erscheinen. Außerdem sieht man schon sofort, wie sehr sie ihren Schwarm liebt, und man braucht sich keine Sorgen um etwas wie realistischen Aufbau einer romantischen Beziehung machen. So etwas sind eh nur soziale Konstrukte (uhh, fancy Wort), die es in der Realität gar nicht gibt.

Doch was ist jetzt endlich mit dieser beknackten Vorgeschichte? Wen wird Mary noch alles aufreißen? Und wie viele Synonyme für „sch****“ muss ich noch versuchen zu finden? Das alles und noch viel mehr, erfahrt ihr im nächsten Kapitel!

(A/N: Es könnte sein, dass nach diesem Kapitel nur noch eins kommt und dann eine Woche lang gar nichts mehr, da ich in den Urlaub fahre und dort wahrscheinlich kein Internet haben werde…
Ich wünsche aber allen, die auch in NRW leben oder bei denen gerade die Ferien anfangen, schöne Ferien!)

Ale Läute die mir Afmercksamckeit geben krigen Kecckse! Plz reviev