Kurzbiographien – nikolaus kopernikus

Nikolaus Kopernikus (* 19.02.1473; gest.: 24.05.1543) deutscher Astronom und Arzt

Ab 1491: Mathematische und astronomische Studien

1496-1500: Studium in Bologna uber geistliches und weltliches Recht

1501: Studium in Padua und Ferrara, promoviert  Studium in Medizin

1506-1512: Mitverwalter des Bistums Ermland

Ab 1512 Kanzler des Bistums

1529: Setzt sich fur Munzreform ein

Leistungen: Revision der Lehre von den Planetenbewegungen, anhand von kritisch gesehenen Beobachtungen Grundlage fur Kalenderreform

 kopernikanisches Weltbild: Sonne steht im Mittelpunkt, Planeten drehen sich in einer Kreisbahn um sie und um sich selbst

Galileo Galilei (*15.02.1564 gest.: 08.01.1642) italienischer Mathematiker und Philosoph

1584-1589: Studium in Pisa; wird dort mit den Schriften des Archimedes bekannt

1592: Professor der Mathematik in Padua

1608: Galilei baut das in Holland erfundene Fernrohr nach und benutzt es fur astronomische Beobachtungen

1610: Er veroffentlicht erste Ergebnisse in seinem Buch Sternenbotschaft

Ab 1610: Erstmals offentliche Auftritte: tritt fur das kopernikanische Weltbild ein

Übereifer Galileis fuhrt in den folgenden Jahren zu einem Verbot der kopernikanischen Lehre herbeiVermahnung Galileis

1618: Streit uber die Flugbahn der KometenGalilei verfasst den „Saggiatore“ und widmet sie dem Papst

bis 1633: Starke, offentliche Parteinahme fur kopernikanisches WeltbildProzess gegen Galilei  endet mit Abschworung und Verurteilung Galileis am 22.06.1633

(Zitat: „Und sie bewegt sich doch!“)

Wahrend seiner Haftzeit verfasst er, fur die weitere Entwicklung der Physik wichtigstes Werk, die „Discorsi e Dimostrazione matematiche“( Die Unterhaltungen und Beweisfuhrungen uber zwei neue Wissenszweige, die Mechanik und die Lehre von den ortlichen Bewegungen, d.h. der freie Fall und der Wurf)

Leistungen: Erfindung des Proportionalzirkels; Fand die Gesetze fur das Fadenpendel heraus und leitete hypothetisch die Fallgesetze ab.

Entdeckung der bergigen Natur des Mondes, des Sternenreichtums der Milchstra?e,

der Phasen der Venus, der Jupitermonde und 1611 der Sonneflecken

Johannes Kepler (*27.12.1571 gest.: 15.11.1630) deutscher Mathematiker und Theologe

bis 1589: Besuch verschiedener Schulen(Latein- und Klosterschulen)

1589-1594: Studium der Theologie in Tubingen, wo er auch auf die Lehre des Kopernikus aufmerksam wird

1594: Landschaftsmathematiker und Lehrer an der evangelischen Schule in Graz

1594-1600: Erste Veroffentlichungen seiner Werke: u.a. die: „Mysterium Cosmographicum“: Inhalt: „… relative Abstande der Planeten von der Sonne mit den Halbmessern der den regelma?igen Korpern ein- oder unbeschriebenen Kugeln in Zusammenhang zu bringen.“ enthalt im Keim viele Gedanken, die Kepler spater weiterfuhrt

1600: Umzug nach Prag wird dort kaiserlicher Mathematiker und Hofastronom

1611: Schicksalsschlag: Verlust von Frau und Sohn

1612: Zieht nach Linz um

1612-1626: – Vollendung seiner Werke

– gerat in konfessionelle Streitigkeiten

– rettet seine Mutter aus einem Hexenprozess

Leistungen: Vervollkommnung des kopernikanischen Weltbildes: Sonne steht im Mittelpunkt,

Planeten kreisen in Ellipsenbahnen um sie und drehen sich selbst; ihm gelingt die mechanische Erklarung der Planetenlaufbahnenstellt die spater nach ihm benannten Gesetze der Planetenbewegungen auf (Keplerschen Gesetze)

Sir Isaac Newton (*04.01.1643 gest.:31.03.1727) englischer Physiker und Mathematiker

1661-1669: Studium in Mathematik am Tinity College in Cambridge

Ab 1669: Professor der Mathematik am Tinity College in Cambridge

1672: Newton wird geadeltEintritt in die „Royal Society“

1698: Nach langer schwerer Krankheit wird Newton als Munzwardein nach London berufen

1699: „Master of the Mint“ (Vorsitzender der Munzdruckerei); die Pariser Akademie wahlt ihn zu einem von ihren acht Auswartigen Mitgliedern

1703-1727: Vorsitzender der „Royal Society“

1704: Erste Veroffentlichungen seine optischen Untersuchungen

Leistungen: auf dem Gebiet der Experimentellen Optik, der theoretischen Mechanik und der hoheren Mathematik; Verbesserung der Fernrohre(Spiegel- statt Linsenteleskop); Nominaldefinitionen, deren Sinngehalt sich erst im Zuge der Benutzung herausstellt  Newtonsche Axiome: Tragheitsprinzip, Aktionsprinzip, Reaktionsprinzip

Gekonnte Zusammenfassung der Leistungen seiner Vorganger zu einem System der theoretischen Mechanik