„Mein bleicher Bruder“ Interpretation & Inhaltsangabe (Wolfgang Borchert)

Wolfgang Borchert: „Mein bleicher Bruder“ INTERPRETATION dieser Kurzgeschichte – wer klickt, der erfährt in einem super Artikel (siehe 100e Likes und dutzende Kommentare), wie man eine Kurzgeschichte richtig analysiert und interpretiert.

„Mein bleicher Bruder“ – kurze Inhaltsangabe und Analyse dieser Kurzgeschichte

Die Geschichte „Mein bleicher Bruder“ von Wolfgang Bochert,erzählt von einem Leutnant der einen Soldaten Namens Heller in den Tod schickt. Der Leutnant wünscht Heller den Tod, weil Heller ihn früher in der Schule immer wegen seinem herunterhängendem Lid gehänselt hat. Früher hat er sich gegen das Hänseln nie gewehrt, deswegen wird seine Rachsucht immer größer. Eines Sonntagsmorgen findet der Leutnant, dann auch Heller im Wald, der Leutnant redet mit Heller,obwohl dieser schon tot ist. Der Leutnant freut sich, dass Heller ihn nie wieder „Mein bleicher Bruder hängendes Lid „nennen kann.

Der Leutnant hat ein herunterhängendes Lid, deswegen wurde er früher in der Schule von allen gehänselt,denn er wirkte immer leicht schläfrig.Dadurch hatte er auch nie Glück bei Frauen. Des- wegen fühlt er sich oft unsicher und sagt nicht was er denkt,sondern in ihm wächst innerlich langsam der Hass auf diese Leute. Er sehnt sich sehr nach Rache. Außerdem wird im Text deutlich, dass er weing Selbstbewusst sein besitzt, denn er lässt sich vom Soldaten Heller sagen, dass man auf seinen Rippen Xylophon spielen kann. Heller ist in der Geschichte eigentlich das komplette Gegenteil, er ist eine gutaussehende, selbstbewusste Person. Aber er missachte den Leutnant auch als Vorgesetzten, denn er hänselt den Leutnant immer, obwohl er nur ein Unteroffizier ist und nicht soviel zu sagen hat wie der Leutnant. Heller ist ein total selbstbewusster Soldat er legt sich sogar mit dem Leutnant an. Im Gegensatz zum Leutnant,hat er viel Erfolg bei Frauen. Als der Leutnant und Heller im 2.Weltkrieg an der Front kämpfen,nimmt Heller den Leutnant oft hoch. Macht sich gerne das ein und andere Mal lustig über ihn.Die Geschichte wird von einer Außen- stehenden Person widergegeben, so steht sie in der Er-Form. Kurz vor dem Ende geht die Geschichte in die ich-Form über, weil der Leutnant einen inneren Monolog erzählt.Es gibt wört- liche Rede nur im letzten Teil der Geschichte.Insgesamt benutzt der Autor ein leichte Sprache. Seine Geschichte ist sehr beschreibend mit vielen Details geschrieben und es wurden auch viele Textstellen so geschrieben, dass sie vom Leser leicht in Bilder umgewandelt werden können.

Von den Leuten von denen der Leutnant früher gehänselt wurde bekommt er wie schon gesagt, den Namen „Mein bleicher Bruder hängendes Lid“,ein Indianername der vielleicht früher in der Schule nur als Verniedlichung benutzt wurde doch später als Lächerlichmachung von Heller benutzt wurde. Heller machte sich vor seinem Tod oft über die Behinderung seines Vorgesetzten lustig, da Heller unter den Leuten sehr beliebt war, hatte er auch immer die Lacher auf seiner Seite. Deswegen wird der Leutnant auch von niemandem für wirklich voll genommen Heller könnte auch gedacht haben, dass das ihm so etwas wie dem Leutnant passiert ist, nie passieren könnte.Dadurch wächst der unendliche Hass gegen Heller, der Leutnant nutzt die Chance im Krieg sich bei Heller zu rächen. Obwohl er weiß, das wenn er Heller in den Wald schicken würde Heller umkommen würde, schickt er ihn aus Rachsucht trotzdem in den Wald und somit in den Tod. Weil der Leutnant solange geschwiegen hat,endet die Geschichte mit tödlichem Ausgang.

Ich denke, wenn der Leutnant nicht solange geschwiegen hätte, dann hätte es auch nie dazu geführt das der Leutnant sich so nach Rache gesehnt hätte, das aus der Rache tödliche Rache wurde.Ich denke, er hätte zumindestens versuchen sollen sich mit Worten gegen Heller zu wehren. Andererseits verstehe ich den Soldaten Heller keineswegs. Er hätte sich mit dem Leutnant ja auch mal unterhalten können, wie es überhaupt zu seiner Behinderung kam und nicht gleich Vorurteile gegen ihn aufbauen sollen. Und somit sich über ihn lustig machen sollen. Außerdem hätte er viel mehr Respekt vor seinem Vorgesetztem haben müssen. Die Geschichte wird von Autor Wolfgang Bochert sehr tragisch dargestellt. Es wird auch der Eindruck geweckt,dass der Leutnant ein eiskalter Mörder ist, denn er hätte sich ja wehren können. Ich denke, es wird aber allse im allen sehr gut dargestellt. Diese Geschichte könnte zeigen sollen, dass man sich erst über Menschen informieren sollte, bevor man Vorurteile über Sie fällt oder sie wegen etwas hänselt wovon man sowieso keine Ahnung hat.