Nachfolger theodosius‘

5.1.Thodosius‘ TodNachdem Theodosius starb trat sein zweiter Sohn Honorius in seine Fu?stapfen. Doch die beiden Kaiser sind Schwachlinge. Beide lassen sich von anderen Personen fuhren: Stilicho, der Oberbefehlshaber des romischen Heers fuhrte Honorius und Rufinus Arcadius.

5.2.Die Goten beginnen, das Reich zu verwusten

Das Drangen der Goten wurde immer starker. Wahrend Theodosius‘ Regierungszeit hatte dieser den Goten Mosien uberlassen. Nun, nach Theodosius‘ Tod fingen sie an, das Reich zu verwusten. Stilicho gab ihnen, in der Hoffnung die Goten wurden sich ruhig verhalten, mehr Gebiete. Die Lage spitzte sich noch zu, als die beiden Herrscher (Rufinus und Stilicho) anfingen zu streiten. Stilicho lie? Rufinus im November 395 ermorden.

5.3.Stilichos Sieg uber die Goten

Doch der Osten wurde noch immer nicht von Stilicho regiert. Eutropius hatte die Macht an sich gerissen. Stilicho konnte ihn aber nicht angreifen, da die Goten anfingen, ins Land zu sto?en. Die Goten kamen bis Mailand, wo Honorius residierte. Stilicho, der die Alanen bekampfte, eilte mit einem Einsatzkommando dorthin, um seinen „Kaiser“ zu beschutzen. Dies gelang auch. Die Goten, ,mit ihrem Anfuhrer Alariach, durften als Freunde im Reich bleiben. Stilicho wurde als Retter vor den Goten gefeiert. Ein paar andere Goten konnte er bezwingen, indem er sie umzingelte. Die Goten mu?ten sich ergeben und Stilicho wurde wieder gefeiert.

5.4.Die Beziehungen der Herrscher zu den Germanen

Stilicho gehorte der germanenfreundlichen Partei zu. Er bekampfte nur die Feinde des Reiches. Die Goten, die er besiegte, durften immer im Reich bleiben und sich dort ansiedel. Arcadios war der Anfuhrer der germanenfeindlichen Partei. Wurde es nach seinen Kopf gehe, sollten alle Germanen, bis auf den letzten, abgeschlachtet werden.

Man mu? dazu sagen, da? das romische Heer zu dieser Zeit praktisch nur aus Goten, Alanen und sogar Hunnen bestand. Denn Romer selbst waren zu schwach.

5.5.Machtwechsel

Aber die Goten waren erst der Anfang. Von den Hunnen in Bewegung gebracht rollte eine neue Barbarenlawine heran: Vandalen, Sarmaten, Alanen, Sueben, Alemannen, nach (vermutlich ubertriebener) Schatzung der Zeitfenossen zusammen hunderttausend Mann. Diese fingen an in Gallien einzustromen. Die entsetzten Gallier gaben sich einen neuen Kaiser: Konstantin III..

408 starb Arcadius und hinterlie? als seinen Nachfolger seinen unmundigen Sohn Theodosius II. Als Stilicho nun versuchte auch die Herrschaft im Osten zu erlangen, wurde er festgenommen und 408 enthauptet.

5.6.Alarich setzt Rom unter Druck

Um mehr Geld zu bekommen belagerte Alarich, der Gotenfuhrer, alle Getreidestra?en nach Rom. Die hungrigen Romer willigten ihm ein riesiges Losegeld zu. Alarich hatte Rom nun in der Hand. Durch die Getreidesperrung konnte er alles erreichen. Also verlangte er von Rom die Absetzung Honorius‘ und, da? Attalus, von dem er glaubte, er sei willig ihm zu unterstutzen, zum Befehlshaber befordert wird. Dieser fanatische Romer hielt aber nur Reden uber die Schonheit Roms … Also verlangte Alarich die Absetzung.

5.7.Alarich plundert Rom

410 belagert Alariach die Stadt Rom ein drittes Mal und lie? sie diesmal auch plundern. Dieses Ereignis war fur die ganze romische Welt eine Katastrophe. Die Heiden warfen den Christen vor, den Zorn der Gotter heraufbeschworen zu haben. Sogar die Christen selbst begannen an ihrer Religion zu zweifeln. Doch war das Vertrauen der Heiden in ihre Gotter entschieden gesunken. Der Vertrag zwischen ihnen und den Gottern wurde nicht eingehalten. Dieser „umfa?te“ namlich auch, da? die Gotter die Plunderung Roms nicht zulassen durfen.