Nixons vietnampolitik

Nixon uberlie? Routine- und Verwaltungsangelegenheiten seinen Beratern und konzentrierte sich selbst auf die Au?enpolitik. Zusammen mit seinem engsten au?enpolitischen Berater Henry A. Kissinger gab Nixon der amerikanischen Au?enpolitik eine neue Richtung: Er bemuhte sich um die Beendigung des Vietnamkrieges und um die Verbesserung der Beziehungen zur UdSSR und zu China. Er befahl den schrittweisen Abzug der 500 000 US-Soldaten aus Sudvietnam; der Abzug dauerte insgesamt vier Jahre und war von einer neuerlichen Eskalation des Krieges begleitet: 1970 ordnete Nixon – ohne Rucksprache mit dem Kongre? – den Einmarsch in das neutrale Kambodscha an und die Bombardierung Nordvietnams sowie 1972 die Verminung des Hafens von Haiphong. Diese Ausweitung des Krieges war in den USA au?erst unpopular; aber Nixon war der Überzeugung, da? sie die Verhandlungsposition der USA starken und den USA einen „ehrenhaften Frieden“ ermoglichen wurde.