Pablo picasso–

Pablo Ruiz y Picasso, wurde am 25. Oktober 1881 als Sohn des Kunst- und Zeichenlehrers José Ruiz Blasco und dessen Frau María Picasso López in Málaga geboren. Er war ein brillanter Student. Pablo Picasso bestand die Aufnahmeprufung fur die Kunstakademie in Barcelona im Alter von 14 Jahren in nur einem Tag und durfte die ersten 2 Klassen uberspringen.

Wahrend seines Lebens durchlief Pablo Picasso verschiedene charakteristische Malstile. Die Blaue Periode dauerte von 1900 bis 1904. Sie zeichnet sich durch den Gebrauch verschiedener Blautone aus, die den melancholischen Unterton seiner Themen unterstreichen – Menschen von der bitteren Seite des Lebens mit dunnen, halb-verhungerten Korpern. Sein Malstil wahrend dieser Zeit ist meisterlich und uberzeugt sogar diejenigen, die seinen spateren Stil ablehnen.

Wahren der kurzen Rosa Periode von ca. 1905 bis 1906, veranderte sich Picassos Stil zu einem freundlichen rosa Ton mit Themen aus der Welt des Circus.

Nach mehreren Reisen nach Paris, lies sich Pablo Picasso im Jahr 1904 dauerhaft in der „Hauptstadt der Kunste“ nieder. Dort traf er all die anderen beruhmten Kunstler wie Matisse, Joan Miro und George Braques. Pablo Picasso wurde ein gro?er Bewunderer von Matisse und entwickelte eine lebenslange Freundschaft mit dem Meister des franzosischen Fauvismus.

Inspiriert durch die Arbeiten von Paul Cézanne, entwickelten Pablo Picasso, George Braques und Juan Gris den kubistischen Stil. Im Kubismus werden alle Themen auf simple geometrische Formen reduziert. In einer spateren Version des Kubismus, dem sogenannten synthetischen Kubismus, werden verschiedene Ansichten eines Objekts oder einer Person simultan aus verschiedenen Blickwinkeln in einem Bild dargestellt.

Picasso wechselte seine Gefahrtinnen mindestens so oft wie seinen Malstil. Das Verhaltnis mit Frauen beeinflusste seine Stimmung und sogar seinen Kunststil. Der Wechsel von der Blauen Periode zur Rosa Periode war vermutlich das Ergebnis seiner Begegnung mit Fernande Olivier, seiner ersten Gefahrtin. Picasso fertigte im Laufe seines Lebens zahlreiche Portraits seiner Frauen, Freundinnen und Kinder an.

„Guernica“

Das beruhmteste Bild Picassos entstand 1937 als Protest gegen den barbarischen Luftangriff der Rebellen gegen die alteste Stadt des Baskenlandes „Guernica“ wahrend des spanischen Burgerkriegs. Guernica ist ein riesiges Wandgemalde auf Leinwand in schwarz, wei? und grau, das fur den spanischen Pavillon der Pariser Weltausstellung von 1937 geschaffen wurde. Guernica war ein Trompetensto?, ein Aufruf zum Widerstand, ein Schrei der Wut. Picasso, der Wegbereiter der Avantgarde, ein zuruckgezogener Esoteriker, der sich bis dahin im Elfenbeinturm gehalten hatte, malte plotzlich ein riesiges politisches Bild. Es war ein angstvoller Schrei gegen die Aggression.

Es ist ein Gemetzel in der Dunkelheit, dass nur von einer einzigen Gluhbirne erleuchtet wird. Eine Frau fallt in Flammen aus einem brennenden Haus, eine flieht in Panik und eine andere schreiende Frau halt ein totes Kind in ihren Armen.

Symbole

Picasso weigerte sich die Symbole zu erklaren, also wird Guernica wohl immer vieldeutig bleiben.

Die Frau, die ihr Licht in die Mitte drangt konnte fur Wahrheit stehen. Und sie entdeckt neben Tod und Zerstorung das symbolische Drama des Stiers und des Pferdes, dargestellt in der Bildersprache der Corrida.

Das verwunderte Pferd, das vor Schmerz schreit, konnte die Zivilbevolkerung Guernicas darstellen oder die vom Faschismus aufgewuhlte spanische Republik. wahrend der Stier fur die Verwustung stehen konnte. Alle andern schauen oder sich zu dem Stier, als flehten sie ihn an. er nimmt mehr die Rolle eines Beschutzers als die eines Zerstorers ein. Er konnte Spanien oder vielleicht sogar Picasso symbolisieren. Die einsame Blume konnte Hoffnung symbolisieren

Der Stil des Guernica Bildes ist gepragt von expressionistischen Verzerrungen, brutal genug, um die Schrecken der Realitat darzustellen, ein Stil, der seinen Zorn ausdrucken und das Unsagbare sagen konnte, der die Weltoffentlichkeit zwang hinzuhoren.