Professionelles Handeln von LehrerInnen von Hanna Kiper (Referat)

Einleitung

– vielfältig und komplex , untersch. Def. & Paradigmen

Wir: prof. pädag. Handeln ORDNEN ERFASSEN & AUFBEREITEN anhand der Schriften Hanna Kipers

Ziel: weniger wiss. DEf.,

SONDERN: greifbar machen was „erziehung“ mit Ziel Disk.

(Skizze/ Bild, u.U. mehr als in Buch)

– im päd. Handeln: 2 Seiten (Versender, Empfänger)

wesentl. Unterschied: vorh. Infos, Wissen & Fertigkeiten

–> päd. Prozess versucht, Unterschiede durch Kommunikation

nachhaltig zu konvergieren

– PH : abhängig von Gesellschaft UND Normen + Werten

Timmermann bzgl Funktion von pädagogischem Handeln :

„Es soll dazu beitragen, das Überleben, den Bestand und die Evolution der Gesellschaft zu ermöglichen, dadurch, dass es die Gesellschaftsmitglieder (…) sozialisiert, integriert, qualifiziert, persönlich entwickelt, aber auch selektiert, stigmatisiert oder „repariert“.

Dies drückt sich in Hannah Kipers Grundformen ~ , wichtige:

Erziehen, Unterrichten bzw. Lernprozesse organisieren,

Entwickeln und Erneuern von Curricula,

Diagnostizieren, Leistung messen und beurteilen,

Hierbei: Erziehung besonderer / zentraler Punkt

1.) Erziehung und Hanna Kipers Sichtweise

-Lat. „herausziehen“,

allg: jemandes Geist und Charakter zu bilden und seine Entwicklung zu fördern

-Päda: diese Beziehung 2er menschen gekennz. durch Einwirkung älterer auf Jüngeren,

–> „Als Erz.: man steht im Dienste der jugend“

– emeritierte Professor der Erziehungswissenschaft Wolfgang Brezinka formuliert sinngemäß ganz knapp:

„Erziehung ist, wenn Menschen die Persönlichkeit anderer Menschen zielgerichtet fördern.“

– 1000 weiterer / anderer DEf., wissensch. ERgründungsversuche und zahlreiche Modelle

Wir: wichtig was verstehen wir ~ , WO Grenzen & Mögl.keiten?

–> FOLIE BILD

Hier (die in Gudjons Buch) 2 Grundverständnisse von Erziehung:

-Erz. als „herstellendes Machen“

-erz. als „begleitendes Wachsenlassen“

Im ersteren: Erzieher gleicht Handwerker, der ein angestrebtes Ziel mit best. Mitteln erreicht

„Der Erzieher handelt hier, greift aktiv ins Geschehen ein“.

(sog. Technizismus)

Beim zweiteren: Erzieher gleicht Gärtner, der einem Entwicklungsprozess schützend und fördernt beiwohnt.

„Der Erzieher gießt zwar, aber wachsen muss der Sprößling von alleine.“

(sog. Naturalismus)

Hier greift Brezinka: SCHEMA macht deutlich (S. 187 unten)

1. Erz -> 2. versucht -> 3. mit soz. Handlungen -> 4. je nach psych. Disposition

5. bestimmte Eig.schaften: verbessern, erhalten, beseitigen

(genauer in Disk.)damit Erziehung wirken und sich entfalten kann:

2.) Schulleben angemessen gestaltet

– Oft Kritik: Schule zu „verschult“ (Eintönig, fad, Routine ohne Abwechslung, ..)ALSO Frage: nach w. Kriterien Schule WIE gestalten?–> hier liefert uns Keck/Sandfuchs, aber auch Struck einige Aspekte(siehe TV)

WIR: Schule = LernumweltDiese LU gründet sich auf die Interaktion aller Beteiligten (Lehrer, schüler ABER AUCH Eltern)WO hier als Lehrer ansetzen?–> Freizeitaktivitäten in Unterricht (Aufsatz über letztes Fußb.spiel)–> Raumgestaltung (alleine + Klasse, ) & Raumschaffung (Sportareale, Bücherecken, Ausstellungen, Erhol- und Ruheräume)

–> „Flucht“ vor der Schule / Verlagerung der Lokalität (Praktika, Ausflüge, Exkursionen, Bio draußen & Ge Museum)

–> verknüpfen mit Zuhause (Lern- und HA-Zirkel, Spielenachmittage, Feste, Anbieten von AGs, …)Also im Prinzip:Zeit gemeinsam, aktiv aber abwechslungsreich gestalten,

dem Schüler zeigen: hier hast du Spaß beim lernen, hier kannst du dich entfalten und verwirklichen,Aber auch:hier gibt es Grenzen und Regeln,

hier kann man Einkehr und Besinnung finden+ ganz wichtig + Gefühl vermitteln: HIER IST STÄNDIG JEMAND DA, hört mir zu und kann Ratschläge geben.

ZIEL MUSS ALSO SEIN: gerne zur schule!!Punkt 3. und 4. ist leider nicht vorhanden da Vortragsteil eines Kommilitonen