Revolution, gegenrevolution und wiederaufbau 1918 – 1924

Nach dem militarischen Zusammenbruch Deutschlands bilden sich in Deutschland Arbeiter- und Soldatenrate, welche die Beendigung des Krieges und das Losen drangender sozialer Probleme anstreben. Im nachhinein bilden sich aus den einzelnen kleinen Gruppen Parteien und nach der Novemberrevolution wird ein Rat der Volksbeauftragten gebildet, dessen Vorsitz F. Ebert und H. Haase haben. Durch Meinungsverschiedenheiten und Enttauschung in der Bevolkerung bilden sich radikale Parteien.

Am 11.02 wird F. Ebert zum Reichsprasidenten gewahlt und unter P. Scheidemann bildet sich eine Koalition. Die schwerste Belastung der jungen Republik bildet der Zwang zur Annahme des Versailler Vertrages. 1920 folgt eine Finanzreform unter M. Erzberger um das Reich wieder finanziell unabhangig von den Landern machen sollte. Am 06.06.1920 wurden die ersten Reichstagswahlen durchgefuhrt. Das Jahr 1923 bringt eine schwere Krise. Durch Nichterfullung der Reparationszahlungen an Frankreich kommt es zur Besetzung des Ruhrgebiets durch franz. und belg. Truppen. Daraufhin ruft die Regierung zum passiven Widerstand auf, der sich als finanziell ruinos erweist und im Herbst 1923 abgebrochen werden muss. Es kommt zur galoppierenden Inflation in Deutschland die durch eine Wahrungsreform am 15.11 beendet werden kann. Am 09.11 kam es zum Hitler – Putsch und anschlie?end zum Rucktritt der am 13.08 gebildeten Koalition unter G. Stresemann am 23.12.