Wie wir menschen leben

1.1 Begru?ung – Fest – Abschied In unseren personlichen Festen erleben wir das Leben intensiver. Ein Geburtstag Feiernder wird begru?t, geku?t oder gestreichelt. Dadurch werden Zeichen der Nahe gesetzt. Solche Zeichen treten auch bei jedem Abschied auf.

Daraus resultiert, da? der Mensch sein Lebenswissen den Mitmenschen anvertrauen will, es aber durch Gesten und Handlungen untermauert, um es auch spurbar zu machen.

1.2 Orientierungszeichen des Alltags

Der Alltag scheint oft eine monotone, sich immer wiederholende Erscheinung zu sein. Wir ubersehen jedoch oft, da? es auch im Alltag Symbole und Zeichen gibt, die diesen Trott durchbrechen. Solche Zeichen sind etwa ein Handschlag, ein Gru?, ein gemeinsames Essen, Feier oder Umarmung. Es gibt auch fur den Einzelnen wichtige Gegenstande (z.B. eine Halskette), die fur ihn eine Geschichte beinhalten und sich vom Alltag dadurch abheben.

1.3 Wie wir uns darstellen

Wir stellen uns in allem dar, was wir tun (Essen, Kleidung,…). Oft ist die au?ere Erscheinung eines Menschen auch Ausdruck fur eine Denkensweise oder die Zugehorigkeit zu einer Gruppe (Hippies). Es existieren deshalb logischerweise auch Symbole wie etwa Lieder oder das V – Zeichen als Verstarker fur den Zusammenhalt der Gruppe.

1.3 Au?en und Innen

Oftmals tritt der Fall ein, da? man durch die Erscheinung eines Menschen auch irgendwie auf sein Inneres schlie?en kann. Dies zeigt sich zum Beispiel darin, da? man auf einem Foto ein Gesicht sieht und man eigentlich viel mehr uber diesen Menschen zu wissen scheint, als durch eine verbale Beschreibung. Daher kommt auch die bekannte Weisheit „Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“.

1.4 Quellen, aus denen wir leben, oder leere Wasserlaufe

In unserem Leben gibt es Kraftquellen, die unseren Lebensflu? wieder zum Erwachen bringen konnen. Allerdings ist fur uns oft unverstandlich, in welche Richtung diese Krafte uns fuhren konnen. Manchmal scheint die Richtung erwunscht, oft aber auch gefurchtet. Auch das Versiegen von Kraftquellen kann auftreten, wenn zum Beispiel Musikstucke nicht mehr faszinierend wirken oder wir Geschenke nur mehr gefuhllos annehmen oder wenn religiose Zeichen plotzlich ihre Kraft verlieren.