Woyzeck Inhaltsangabe

In dem offenen Drama Woyzeck, geschrieben von Georg Büchner im Jahre 1836 geht es um die Liebesbeziehung zwischen einem Soldaten und seiner Frau. Das Werk wurde allerdings nie vom Autor zu Ende geschrieben, da dieser vorher starb.

Hier findest du eine Charakterisierung von Woyzeck, das Werk lässt sich der Biedermeier Epoche zuordnen, deren historischer Hintergrund mit dem Wiener Kongress beginnt.

Woyzeck Inhaltsangabe:

Die Hauptperson des Dramas, der Soldat Franz Woyzeck, ist mit seiner Frau Maria zusammen und die beiden haben ein Kind.

Da sie allerdings nicht verheiratet sind ist dieses unehelich ( was sehr schlimm war zu der damaligen Zeit). Franz Woyzeck ist psychisch krank und leidet an Halluzinationen.

Er spart jeden Pfennig seines sehr kleinen Soldatengehalts und verdient sich sogar noch etwas dazu, indem er für den Hauptmann sowie für den Arzt in der Kaserne arbeitet. Das gesamte Geld gibt er jedes mal seiner Frau Maria und dem Kind.

So übernimmt er Arbeiten für den Hauptmann, wie beispielsweise Rasieren und lässt vom Doktor Experimente an sich durchführen gegen Bezahlung. Die beiden beleidigen ihn sehr oft und lassen alle Wut an dem Soldaten aus, er wird regelmäßig durch die beiden in aller Öffentlichkeit gedemütigt.

Nach einer Zeit merk Woyzeck, dass seine Frau ihn mit einem anderen Major betrügt und hört durch seine Halluzinationen Stimmen, die ihm befehlen Marie umzubringen. Zuvor legt er sich noch mit dem Major an, mit welchem seine Frau ihm fremdg egangen ist, unterliegt diesem aber im Kampf.

Verzweifelt versucht er noch, seinem einzigen Freund, dem Soldaten Andres von dem Vorfall und den Stimmen zu erzählen, dieser denkt allerdings das er an Fieber leide und nimmt ihn nicht ernst. So trifft er sich mit Marie vor der Stadt und sticht irre oft mit einem vorher gekauften Messer auf diese ein, bis sie tod ist.

Anschließend geht er wieder in die Stadt in eine Kneipe, wo eine Anwesende das Blut an seiner Kleidung sieht und sofort wegläuft. Inzwischen wurde die Leiche von anderen Menschen gefunden und der Mord spricht sich in der ganzen Stadt herum. Woyzeck geht noch einmal zurück zum Tatort um das Messer in den Teich zu schmeissen und sich das Blut abzuwaschen.

In der Schlussszene hält eine weitere Person seinen Sohn auf dem Schoß. Ihm wird vom Vater ein Kuchenstück versprochen, woraufhin er mit dem Kind wegläuft.